Neue Förderung für schnelles Internet

Obing – Über ein neues bayerisches Förderprogramm zum Breitbandausbau, bei dem Kommunen im ländlichen Raum für Projekte bis zu 90 Prozent der Kosten bis in Höhe von sechs Millionen Euro als Förderung erhalten können, informierte im Obinger Gemeinderat Paul Roither von der Firma Corwese.

Sie betreut die Verwaltungsgemeinschaft in Sachen Breitbandausbau. Bei Verbesserung der Anschlüsse der 69 Anwesen in Obing, die noch weniger als 30 MBit/Sekunde zur Verfügung haben, würden der Gemeinde nach Roithers Schätzungen ein Kostenanteil von 100 000 Euro bis 600 000 Euro entstehen. Neu ist laut Roither die Möglichkeit, auch Förderung für Projekte in Bereichen zu erhalten, die zwar über 30 MBit/Sekunde im Download liegen, aber unter 100 Mbit/Sekunde, den sogenannten „grauen Flecken“. Das wären in Obing etwa 200 Adressen und es sei zu überlegen, ob man die Förderung für diese ebenfalls nutzen wolle. Bürgermeister Sepp Huber (FW) betonte, es gehe jetzt erst einmal nur um die Information über die neuen Möglichkeiten, denn die Beantragung der Förderung sei bis 2025 möglich. igr

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