Neue Ausgabe: „Heimat am Inn“

Wasserburg – Am 30. März sollte sie eigentlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden – die neue „Heimat am Inn“ zur Geschichte der Burg.

Doch auch diese Veranstaltung musste wegen Corona abgesagt werden. Der Heimatverein hat jetzt entschieden, das Werk dennoch herauszugeben. Es ist ab Mittwoch, 29. April, im örtlichen Buchhandel erhältlich oder per Mail über stadtarchiv@wasserburg.de zum Versand bestellbar.

Das Jahrbuch aus der Reihe „Heimat am Inn“ beschreibt die Bauprojekte von Kasten und Schloss der Burg während der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, eine Zeit, in der in Wasserburg allerlei Turbulenzen zu überstehen waren. Die umfangreiche Recherche in verschiedensten Archiven förderte zum Teil bisher noch unveröffentlichtes Material zutage und liefert einen weiteren Baustein zur Architekturgeschichte der Renaissance in Mitteleuropa.

So geht etwa aus den gesichteten Quellen hervor, dass die Arbeiten am Schloss, welches bisher als Neubau auf das Jahr 1531 datiert wurde, bereits 1529 einsetzten und es sich nicht um einen Neubau handelte.

Die Autorin Magdalena März, geboren am 13. März 1987 in Prien, verwendet als Grundlage ihre Masterarbeit, die sie 2016 im Fach Kunstgeschichte an der LMU München abschloss. In ihrer Arbeit zeigt März durch die Auswertung verschiedener Quellengattungen sowie Archivstudien, dass die Baumaßnahmen bislang zu oberflächlich betrachtet wurden. Ihre Rekonstruktion, wie die alte Burg zu einer herrschaftlichen Anlage umgestaltet wurde, zeigt auch Bauabläufe, die bisher so nicht bekannt waren.

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