Naturbadeweiher wird ein Jahr videoüberwacht

Halfing – Nachdem sich der Gemeinderat heuer schon im April für eine Videoüberwachung am Naturerlebnisweiher ausgesprochen hatte (seit gut einem Jahr mehren sich Sachbeschädigungen am und rund um den Naturerlebnisweiher am südlichen Rand Halfings, wir berichteten mehrfach), ging es nun um die weiteren Details.

Zum einen verständigten sich die Gemeinderäte nach kurzer Debatte einstimmig darauf, dass der Zeitraum der Videoüberwachung auf ein Jahr begrenzt werden soll. Die Verwaltung wurde beauftragt, geeignete Angebote für eine Videoüberwachung einzuholen.

Eine weiterer Vorschlag war, eine Bewirtung am Funktionsgebäude zu etablieren. Dazu hatte die Verwaltung in der Zwischenzeit Erkundigungen eingeholt. Der Vorschlag, dass dies durch den Dorfverein betrieben werden könne, könne nicht greifen.

Wie Bürgermeisterin Regina Braun (CSU) weiter erklärte, sei der Badeweiher und das dazugehörige Gelände 2013 im Rahmen des Leaderprojekts gefördert worden. Es dürfe dort keine Bewirtung für eine Periode von zwölf Jahren stattfinden. Das wäre eine Option „frühestens ab 2025“, so Braun. Sepp Hofer (FW) wandte ein, dass diese Vorgabe sich vermutlich auf eine gewerbliche Bewirtung beziehe.

Peter Aicher (HWV) befürwortete eine Klärung, ob es nicht doch eine Bewirtung über einen gemeinnützigen Verein geben dürfe und ob diese nicht wettbewerbsverzerrend gegenüber der örtlichen Gastronomie sei.

Sie werde alle diese Einwände prüfen, erklärte Bürgermeisterin Braun, ehe sie mit einem weiteren Vorschlag für den Weiher aufwartete. So gebe es bei der Mittelschule Bad Endorf, die auch die Halfinger Schüler besuchen, ein Projekt zum Bau von hölzernen Liegestegen und Liegen. Während Johann Landinger (HWV) einwandte, dass es Auflagen geben könnte bezüglich einer Bebauung des Naturbadeweihers, sorgte sich Tobias Hofer (FW) darum, dass die Liegeflächen auch Gänse anziehen könnten. Bürgermeisterin Regina Braun will sich zum Schulprojekt zunächst näher informieren. elk

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