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NATIONENFEST

Das Nationenfest von A bis Z

Ghana, Libanon oder Polen, auch kulinarisch ist beim buntesten Fest des Jahres für jeden etwas dabei.
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Ghana, Libanon oder Polen, auch kulinarisch ist beim buntesten Fest des Jahres für jeden etwas dabei.

Rot, gelb, blau, gemustert und gepunktet – Wasserburg ist bunt, die Schirme der Wasserburger sind es auch. Wie schon so oft wurde das Nationenfest nicht vom Regenwetter verschont. Der guten Laune tat das nur wenig Abbruch, dafür sorgten Showeinlagen, Musikgruppen, Basar- und Essensstände.

Wasserburg – Nach 23 Jahren ist das Nationenfest eigentlich bestens bekannt. Für Nationenfest-Neulinge hier ein A bis Z:

Ansprache – hielt Bürgermeister Michael Kölbl knapp und pünktlich zu Beginn um 15.05 Uhr. Das Nationenfest sei ein Symbol dafür, dass in Wasserburg mittlerweile rund 80 Nationen gut und friedlich miteinander leben, so Kölbl. In einer Welt, in der verstärkt nationalistische und rassistische Töne zu hören seien, „setzt Wasserburg mit dem Nationenfest ein Zeichen dagegen“.

Bauchtanz – gab es in Klein und Groß. „Belly Dancer“ tanzte um 16 Uhr in der Hofstaat, eine Stunde später glitzerten Fächer und schwingendende Röcke zur orientalischen Musik auf der Bühne in der Herrengasse.

Cocktails – verkaufte unter anderem die Linke Liste Wasserburg vor dem Roten Turm. Um andere Getränke kümmerten sich die Wasserburger Fußballer und die Grünen.

Dosenwerfen – Glücksraddrehen und Losen konnte man an den Infoständen.

Encontro – die Samba Trommeln eröffneten das Nationenfest zusammen mit dem Bürgermeister und begeisterten in der Hofstatt in bunten Gewändern mit schnellen Rhythmen.

Friedensgottesdienst – gab es so nicht, dafür um 18 Uhr einen multireligiösen Gebetskreis in den Räumen der Kampfsportschule am Greinbräu. Als Einladung wurden Rosen an die Festbesucher verteilt.

Gutes Essen – gibt es auf dem Nationenfest für jeden Geschmack.

Holzfiguren – wurden als Kunstprojekt der Mittelschule Wasserburg, das die Vielfalt der Menschen aufzeigen soll, in der Färbergasse präsentiert.

Internationale Tänze – zeigte die Mittelschule Wasserburg in der Hofstaat.

Jiddisch – nur eine der sieben Sprachen, in der die Bandmitglieder von Hop-Stop Banda singen. Sie brachten ihr Publikum mit Gangster-Swing und Soviet Tango in der Herrengasse zum Tanzen.

Kinderprogramm - fand auf der Nordseite von St. Jakob statt. Bobbycar-Rennen, Musizieren, Basteln, Malen, Spielen und Schminken – für die jüngsten Besucher des Nationenfestes war einiges geboten.

Lichterkette

Lichterkette – wurde um 22 Uhr als Zeichen für Toleranz, Völkerverständigung und Integration sowie als Hommage an die Lichterketten 1992, den Ursprung des Nationenfestes, gebildet. Während sich die Festbesucher in der Herrengasse mit ihren Kerzen ordentlich zu einer Kette aufreihten, gab es in der Hofstaat kleine Lichtergrüppchen. Beeindruckend und schön anzusehen war‘s.

Marafiki wa Afrika – bot neben einem Infostand auch eine beeindruckende Fotoausstellung im Rathausfoyer.

Nachtexpress – sorgte für sicheres Heimkommen nach dem Fest.

Organisationen – wie „Amnesty International“, die Initiative eine Welt oder „Terre des femmes“ informierten über ihre Arbeit.

Parteien – wie die Grünen oder die SPD stellten sich und ihre Anliegen am Nationenfest vor.

Querulanten – und Quertreiber hielten sich zurück. Nicht ein Mal musste die Wasserburger Polizei eingreifen, das Nationenfest blieb friedlich wie gewohnt.

Regenschirm – konnte man den ganzen Tag über immer wieder brauchen. Die Besucher ließen sich die gute Laune davon nicht verderben, schlenderten mit Schirm durch die Straßen oder suchten unter den aufgestellten Schirmen, Zelten und Pavillon Schutz vor dem nassen Wetter.

Schmuck – aus Leder, Silber und Perlen lockte neben Schnitzereien, Gewürzen und anderen Kunsthandwerken Käufer an die Basarstände.

Teigtaschen – gibt es auf dem Nationenfest in allen Variationen: Egal ob mit argentinischer Fleischfüllung oder süß als libanesischer Katayef.

Umwelt – war auf dem Nationenfest ein wichtiges Thema und an zahlreichen Infoständen vertreten.

Veranstalter – waren wie jedes Jahr von Rio Konkret und im Rathausfoyer Ansprechpartner für Fragen, Beschwerden und Anregungen.

Wasserburg – war dieses Jahr Schauplatz des 24. Nationenfestes.

Xenophobie

Xenophobie = Fremdenfeindlichkeit – hat auf dem Nationenfest nichts zu suchen.

Yorkshire-Pudding – gab es auf dem Nationenfest nicht. Dafür boten zahlreiche Essensstände kulinarische Köstlichkeiten aus Brasilien, Marokko, Ghana, Afghanistan, Pakistan, Syrien, Polen, Frankreich und vielen weiteren Ländern an.

Zirkus – Orient, Klezmer und Balkan dienen der Farykten Kapelle als Inspiration für ihre Musik. In der Hofstatt sorgte die Band mit ihrer teils ausgelassenen und furiosen teils berührenden Musik für verrückte Tanzeinlagen, Gelächter und eine ganz besondere Atmosphäre.

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