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Nachruf

Entsetzen über frühen Tod von Jakob Rothmeier: Gründer des Rotter Theatervereins mit 64 verstorben

Jakob Rothmeier
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Jakob Rothmeier
  • VonRichard Helm
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Jakob Rothmeier wurde nur 64 Jahre. Sein Tod löste bei allen Entsetzen aus. Dementsprechend groß war die Trauergemeinde, die Jakob Rothmeier zu seinem letzten Gang begleitete.

Rott – Jakob Rothmeier ist ein gebürtiger Rotter und stets seiner Gemeinde, den Menschen und der Kirche verbunden. Er hat Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Religionspädagogik in Eichstätt studiert. Nebenbei hat er Kinder in Südtirol betreut zusammen mit seinen Freunden aus der Katholischen Landjugend, deren Leiter er war.

Schon die Landjugend führte Theaterstücke auf, woraus dann der Theaterverein entstand. Hier arbeitete er als Vorsitzender, als Regisseur, als Stückeschreiber und selbst als Darsteller.

Vielseitig interessiert engagierte sich Jakob Rothmeier bei Radio Regenbogen. Er brachte den „Gedanken zum Tag“ oder den Almanach.

Beruflich arbeitete er dann als Religionspädagoge und Gemeindereferent in den Orten in der Umgebung. Er blieb dabei stets der Kirche verbunden. Er machte Kirchenführungen für Schulen und Touristen. Ihm lag das Kasperltheater am Herzen. Er dachte sich Geschichten aus und führte sie bei Pfarrfesten vor.

In den letzten Jahren wurde es ruhiger um ihn. Man sah ihn nur noch selten. Er schien vergessen. Umso aufrüttelnder war die Nachricht von seinem viel zu frühen Tod.

Sein Sohn Josef trug die Urne zum Grab. Dem ging ein Requiem in der Pfarrkirche mit Pfarrer Sebastian Haindl voraus, ein alter Bekannter des Verstorbenen, als sie noch gemeinsam Jugendgottesdienste vorbereitet und gefeiert haben.

Die Harfenistin Elisabeth Neumeier spielt irische Stücke, die Jakob Rothmeier so geliebt hatte. Die rhythmischen Lieder, die von Dorle Kellerei auf dem Piano begleitete, hatte Jakob Rothmeier selbst ausgesucht.

Der Cousin des Verstorbenen Pfarrer Simon Eibel übernahm die Lesung und erzählte zwei Anekdoten aus dem Leben von Jakob Rothermeier.

Der Vorsitzende des Rotter Theatervereins bedankte sich in einer Rede und würdigte den Verstorbenen, als Gründer, aktiver Mitgestalter und Ehrenmitglied des Vereins.

Dekan Klaus Vogl dankte im Namen des Pfarrgemeinderats, in dem Jakob Rothmeier lange Mitglied war. Es war bewegend, wie jeder dem Verstorbenen dankte und seine Verdienste würdigte. Eine Woche vorher konnten viele am offenen Sarg in der Pfarrkirche Abschied nehmen.

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