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Trauer um Elisabeth Mußner (100) aus Obing

Elisabeth Mußner
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Elisabeth Mußner
  • VonChrista Auer
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Als „Waldhauser Liesl“ war Elisabeth Mußner aus Obing weithin bekannt. Drei Kindern schenkte sie das Leben und fünf Ekelkinder machten ihr Leben reicher. Mit ihrem Mann feierte sie im Jahr 2007 noch die Diamantene Hochzeit, bevor er ein Jahr später verstarb.

Obing – Eine große Trauergemeinde und die Fahnenabordnungen der Frauengemeinschaft Albertaich und Obing nahmen in der Pfarrkirche Obing Abschied von Elisabeth Mußner aus Kafterbaum, die kürzlich im Alter von 100 Jahren verstorben ist. Pfarrer David Mehlich hielt den Trauergottesdienst. Gemeindereferentin Conny Doppelberger würdigte die Verstorbene in ihrer Traueransprache als starke und gesellige Mitbürgerin und lebendiges Mitglied der Pfarrgemeinde.

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Elisabeth Mußner, auch als „Waldhauser Liesl“ weithin bekannt, wurde am 5. Dezember 1920 geboren. Zusammen mit fünf Geschwistern wuchs sie auf dem Gartingerhof nähe Schnaitsee auf. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete sie auf dem elterlichen Hof und unterstützte so ihre Eltern insbesondere während der Kriegsjahre, in denen ihre Brüder im Fronteinsatz waren. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zur Musik. Gerne spielte sie Zither und das Singen in familiärer Runde macht ihr große Freude.

Am 16. April 1947 heiratete sie Johann Mußner aus Kafterbaum. Gemeinsam bewirtschafteten sie in den Folgejahren den Waldhauserhof. Neben der schweren Arbeit am Hof galt die große Leidenschaft der „Waldhauser Liesl“ ihren Blumen und dem Garten. Die drei Kinder Hans, Elisabeth und Franz gingen aus der glücklichen Verbindung hervor. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt zeitlebens dem Wohl der Familie.

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Darüber hinaus war die Waldhauser Liesl gern unter Menschen. So war sie auch den Ortsvereinen der Frauengemeinschaften Albertaich und Obing über viele Jahre treu verbunden. Gerne nahm sie an den Vereinsveranstaltungen und Ausflügen teil. Außerdem war sie großer Fußballfan. Mit Begeisterung verfolgte sie die Spiele in Rundfunk und Fernsehen, insbesondere wenn „ihr“ FC Bayern spielte.

Elisabeth Mußner war bis ins hohe Alter aktiv. Auch nach der Hofübergabe hat sie als Bäuerin noch lange Zeit den Haushalt geführt und gemeinsam mit ihrem ältesten Sohn über viele Jahre ihren Ehemann gepflegt. Sein Gesundheitszustand hatte sich durch Unfälle und Krankheit zunehmend verschlechtert. Als großes Glück empfanden es die Eheleute, dass sie im April 2007 noch ihre Diamantene Hochzeit im Kreis der Familie feiern konnten. Ein Jahr später verstarb ihr Mann. Große Freude bereiteten ihr jedoch die fünf Enkelkinder, die sie gerne verwöhnte und denen sie mit ihrem Humor viel Freude bereitet hat.

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Ab 2015 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand und nach mehrmaligen Krankenhausaufenthalten verbrachte sie die letzten fünf Jahre im Pflegeheim Josephihof in Obing, wo sie anfangs noch die Gesellschaft mit anderen Bewohnern genossen hat und gerne mit ihren Gesangseinlagen für Unterhaltung sorgte.

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