Nachruf

Schwester Theresia Lechner aus Kloster Stadl bei Unterreit erliegt Krankheit

Theresia Lechner ist verstorben.
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Theresia Lechner ist verstorben.
  • vonMarianne Fill
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Sie kam am 12. August 1939 in Kuglstatt bei Isen als Älteste von insgesamt vier Kindern zur Welt. Am 7. April 1959 trat sie in die junge Ordensgemeinschaft der Missionsschwestern ein und legte am 3. Oktober 1960 die Profess ab.

Unterreit – Die Grundlagen für den seelsorglichen Dienst erwarb sie in Freiburg mit der Ausbildung zur Seelsorgemithilfe. Im Anschluss daran wirkte sie an unterschiedlichen Orten. Von 1970 bis 1978 galt ihr Engagement der Jugendarbeit in den Landkreisen Wasserburg und Ebersberg. Darauf folgten zwölf Jahre Dienst in Waldkraiburg. Neun Jahre war sie an der Graslitzerschule als Religionslehrerin tätig. Nach dieser Zeit folgte der Wechsel ins Exerzitienhaus der Redemptoristen nach Cham.

Nach 18 Jahren kehrte sie nach Waldkraiburg zurück, um in einer Schwesterngruppe eine Art „Altersteilzeit“ wahrzunehmen. Reduzierte Besinnungsangebote, Haushalt und Garten erfüllten die Verstorbene die nächsten Jahre, ehe eine schwere Erkrankung ihre ganze Kraft forderte. Sie erholte sich wieder und genoss inzwischen in St. Theresia in Stadl im Generalat die Ordensgemeinschaft in den Ländern Ukraine, Chile, Bolivien und Japan mitzuerleben. Anfang dieses Jahres machte sich die Erkrankung jedoch erneut bemerkbar.

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Sie lebte von Begegnungen mit Menschen, der Natur, und den Vögeln. Als Ordensgemeinschaft verlieren sie eine Mitschwester, die nach innen und außen gewirkt hat. Das Bild eines befreundeten Künstlers, das lang in ihrem Zimmer hing, bringt es zum Ausdruck: „Wenn meine Kräfte zu Ende sind, kommt der Wind und trägt mich. Ich weiß nicht, wohin – ich weiß nur – gut bin ich aufgehoben“.

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