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Nachruf

Maitenbetherin Agnes Schiebl stirbt an ihrem 92. Geburtstag

agnes schiebl
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Agnes Schiebl
  • VonLorenz Richterstetter
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Im Alter von 92 Jahren ist Agnes Schiebl aus Niesberg verstorben und hat auf dem Maitenbether Kirchenfriedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden. Pfarrer Marek Kalinka zelebrierte den Trauergottesdienst, Charlie Miller aus Albaching verlieh der Beerdigung musikalisch und gesanglich einen würdigen Rahmen.

Maitenbeth – Agnes Schiebl, geborene Honauer, kam am 1. Juli 1930 in Wasserburg zur Welt und ist in Bernreit mit ihrer Schwester Resi und ihren Bruder Rupert aufgewachsen. Nach dem Schulbesuch in Maitenbeth hat sie zunächst bei unterschiedlichen Bauern gearbeitet, ehe sie dann beim Luxn für fünf Jahre eine feste Anstellung fand.

1952 hat sie in Maitenbeth Johann Schiebl aus Niesberg geheiratet, ist zu ihm auf das Bamer-Anwesen gezogen und hat mit ihm viel Arbeit in den Um- und Ausbau der kleinen Landwirtschaft gesteckt, in der sie sich künftig um Haus und Hof kümmerte.

Fünf Mädchen und zwei Buben hat Agnes Schiebl zur Welt gebracht und musste in diesen Jahren schwere Schicksalsschläge hinnehmen, da drei ihrer Kinder schon in jungen Jahren bei tragischen Unfällen ums Leben gekommen sind. Ihr ganzer Stolz waren zuletzt ihre sieben Enkel und drei Urenkel.

1990 haben Agnes Schiebl und ihr Mann dann die Landwirtschaft aufgegeben und sie hat sich nur mehr um das Haus, den Garten und die Hühner kümmern brauchen.

2005 wurde das Anwesen dann an ihren Sohn Rupert übergeben. In der Folgezeit hat sie sich liebevoll und aufopferungsvoll um die Enkelkinder gekümmert und hatte endlich auch ein bisschen Zeit für ihre große Leidenschaft: das Singen. Sie ist dem Maitenbether Singkreis unter der damaligen Leitung von Christa Bauer beigetreten.

2016 ist nach über 60 gemeinsamen Jahren ihr Ehemann Johann verstorben.

Sie nahm immer gerne an den Seniorennachmittagen und Nachbarschaftsfesten teil, kochte und backte mit Leidenschaft, las auch gerne mal einen Heimatroman oder spielte eine Runde „Mensch ärgere Dich nicht“ mit und studierte täglich die Tageszeitung.

Die letzten beiden Jahre aber verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand immer mehr. Am 1. Juli 2022, also genau am Tag ihres Geburtstages, ist sie zu Hause im Kreis ihrer Familie friedlicheingeschlafen.

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