Nachbarschaftshilfe sucht weitere Mitstreiter

Gemeinsam geht es am besten, finden auch sieben Kids, die das passende Bild zur Nachbarschaftsaktion gemalt haben.
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Gemeinsam geht es am besten, finden auch sieben Kids, die das passende Bild zur Nachbarschaftsaktion gemalt haben.

Edling. /.

Ramerberg/Wasserburg – Haustierbetreuung gesucht? Hilfe beim Rasenmähen nötig? Tipps im Umgang mit dem Computer gewünscht? Die bundesweit agierende Nachbarschaftsplattform „nebenan.de“, die seit fünf Jahren besteht und TÜV-geprüft ist, hilft. Auch im Wasserburger Land soll ein Netzwerk entstehen, findet eine Edlinger Gruppe.

Interessentengesucht

Voraussetzung: Es gibt genügend Interessenten vor Ort, die sich angemeldet haben. Je mehr sich anschließen, desto größer die Erfolgsaussichten. Deshalb sucht zurzeit die Edlinger Gruppe (www.nebenan.de/ hood/edling) neue Mitglieder, um die Online-Nachbarschaft in der Gemeinde weiter in Schwung zu bringen. In der Region könnte dies als Vorbild dienen. Laut Edlings Bürgermeister Matthias Schnetzer haben sich bereits sieben Bürger auf der Plattform innerhalb der vergangenen beiden Monate zusammengeschlossen. Derzeit gebe es 21 in Wasserburg und vier in Ramerberg in den dortigen örtlichen Gruppen. 100 sollten es als erstes Ziel mindestens aber jeweils werden, damit die Möglichkeiten richtig genutzt werden könnten. Das Vorhaben, ein Angebot zur Nachbarschaftshilfe zu schaffen, befürwortet der Edlinger Rathauschef grundsätzlich. Zu Beginn sei das Angebot zwar schleppend angenommen worden, so Schnetzer. Er sehe aber Potenzial zur Erweiterung in der Gemeinde, ohne in Konkurrenz zu den bestehenden Unterstützungsangeboten zu treten. Man werde von der Kommune aus die Entwicklung jedenfalls weiter beobachten.

Interessierte haben unter www.nebenan.de die Möglichkeit, sich für eine bestimmte Region anzumelden. Die Kommunikation geschieht nach Angaben des Netzwerkes unabhängig von Google oder Microsoft, immer geschützt vor Blicken von außen oder vor Suchmaschinen. Finde man noch keine Aktiven vor Ort, gründe man eben eine Nachbarschaft und suche Gleichgesinnte, so das Prinzip.

Oft sind esdie kleinen Dinge

Dabei müsse niemand die Welt bewegen wollen. Gerade im Wohnumfeld seien es oft die kleinen Dinge, die den Zusammenhalt im Dorf stärken würden – wie etwa beim Nachbarn die Blumen zu gießen während des Urlaubs, den Tipp für den besten Handwerker zu geben oder sich um Mitstreitern für den Spieleabend zu bemühen, sagen die Organisatoren.

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