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Altlasten? Bohrungen sollen Aufschluss geben

Neues Musikhaus auf der ehemaligen „Schnoatsenga Graffegruam“: Musikverein Schnaitsee plant Großes

Das Vororchester unter der Leitung von Irmi Sax umrahmte die Jahreshauptversammlung musikalisch.
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Das Vororchester unter der Leitung von Irmi Sax umrahmte die Jahreshauptversammlung musikalisch.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Der Musikverein Schnaitsee plant ein neues Musikhaus zu bauen – auf dem Gelände, wo bisher die Kugelstoßanlage südlich der Turnhalle ein tristes Dasein fristet. Wie lange sich der Bau allerdings noch hinauszögert, bestimmen die Untersuchungsbohrungen wegen eventueller Altlasten in der ehemaligen „Schnoatsenga Graffegruam“.

Schnaitsee – Bei der Versammlung des Schnaitsser Musikvereins im Festsaal der „Taverna Ägäis“ gab Bürgermeister Thomas Schmidinger einen Sachstandbericht zum geplanten Neubau: „Ohne diese Untersuchungen hätte es keine Baugenehmigung gegeben. Da stehen so viele Ämter sich im Weg, schieben sich die Verantwortung gegenseitig zu und das braucht Zeit. Wenn wir das Sprichwort „Gut Ding braucht Weil“ ernst nehmen, wird das Musikhausprojekt ein sehr, sehr gutes Ding.“ Wie der Bürgermeister sagte, besteht die Hoffnung, dass im Juni eine verbindliche Aussage zu den Bohrergebnissen kommt.

Wolfgang Kinzner vom Bauausschuss gab einen Übersicht über die Planung des neuen Hauses. Diese wurde in enger Abstimmung mit dem Landratsamt erstellt. Die Raumplanung wurde für den Bedarf exakt abgestimmt. Bene Nachbar hatte extra für die Versammlung Pläne über verschiedene Variationen über die Art und Weise der Bauart bereitgestellt. Dabei sollten auch die Kosten im Rahmen gehalten werden. „Allerdings kommen wir schon in etwas Zeitnot, denn die Pläne müssen, um in diese Förderperiode von „LEADER“ zu kommen, bis zum 31. Dezember eingereicht werden.

Ein weiteres Projekt ist die Anschaffung einer neuen Bühne zusammen mit der Theatergemeinschaft. Auch hier soll eine Finanzierung über „LEADER“ erfolgen. Der Bürgermeister lobte die Zusammenarbeit der Vereine und nannte diese Aushängeschilder der Gemeinde. „Durch unsere Mitgliedschaft bei „LEADER“ können wir auch hier eine Förderung von 50 Prozent der Kosten von rund 40.000 Euro erhalten. Und auch die Gemeinde wird die Vorhaben unterstützen.“

Frühjahrskonzerte in Waldhausen

Zu Beginn des Abends wurde mit dem Andachtsjodler den verstorbenen Vereinsmitgliedern gedacht. Zwischen den Beiträgen unterhielt das Vororchester die Mitglieder musikalisch. Vorsitzende Simone nannte im Ausblick die Frühjahrskonzerte am 22. und 23. April in Waldhausen mit allen Gruppierungen im Verein.

Ende Juli findet ein Open-Air-Konzert mit Müller& Beer und ein musikalischer Frühschoppen am Dorfplatz statt. Besonders erwähnte Meisl die Zusammenführung der beiden Ü-30-Bläserklassen. Auch im Nachwuchsbereich ist der Verein bei Vorspielen, Kindermusicals und in der Frühförderung von Gaby Schmidhuber sehr aktiv. Sie hob das große Engagement in der Ausbildung und in den Kapellen hervor.

Kapellmeister Rupert Schmidhuber erinnerte an die schwierige Probensituation während Corona: „Da hat uns die Erlaubnis, hier im Saal proben zu können, sehr weitergeholfen. Hier konnten die Abstände eingehalten werden.“

Schriftführerin Christina Pichler erklärte: „Bei den Probewochenenden wurde das nötige Rüstzeug für die Konzerte geholt.“ Sie stellte das Förderprogramm „Impuls“ vor. Es soll den Musizierenden Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und für den Neustart ermöglichen. Aus diesem Topf erhielt der Verein 15.000 Euro.

Vorsitzende Julia Hartmann bestätigte, dass der Verein voller Vorfreude in das Jahr 2022 gehe. Neben den großen Konzerten steht eine Maiandacht am KZ-Denkmal, das Maibaumaufstellen am 7. Mai, die Musikfeste in Leobendorf und Unterneukirchen, das Bezirksmusikfest bei den Jung-Ottingern und das Adventskonzert am 4. Dezember.

Hier soll das neue Musikhaus entstehen: im Vordergrund die Weitsprung- und dahinter die Kugelstoßanlage.

Der Kassenbericht von Lisa Zehetmaier wies positive Zahlen auf. Revisor Thomas Balk hatte alle Zahlen geprüft und nun kann das Führungsteam unbelastet die großen Aufgaben angehen.

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