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Kapellmeister Rupert Schmidhuber für 25 Jahre Engagement geehrt

Frühjahrskonzert in Waldhausen: Ein Feuerwerk der Melodien mit vielen Höhepunkten

Das Bläserensemble unter Christoph Müller führte musikalisch nach Manhattan und Kalifornien.
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Das Bläserensemble unter Christoph Müller führte musikalisch nach Manhattan und Kalifornien.
  • VonJosef Unterforsthuber
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Nach rund drei Jahren Corona-Pause begeisterten die Talente des Musikvereins Schnaitsee beim Frühjahrskonzert. Neben der Musik war auch die Ehrung von Rupert Schmidhuber ein Highlight.

Schnaitsee – „Das war fantastisch. Da haben sich die Schnaitseer Musiker und ihre Dirigenten wieder selber übertroffen“, war nach den beiden Frühjahrskonzerten des Musikvereins Schnaitsee die Resonanz der Zuschauer. Nach inzwischen 1092 Tagen Pause konnte das Konzert in Waldhausen endlich wieder stattfinden.

Glanzpunkte der Abende waren die Auftritte der Musikkapelle unter der Leitung von Rupert Schmidhuber. Aber auch die Nachwuchsgruppen zeigten ihr Können und der Applaus war ihnen sicher. Dabei ist die jüngste Bläserklasse unter Leitung von Korbinian Kebinger hervorzuheben. Die jungen Musiker traten am Freitag erstmals vor einem so großen Publikum auf, aber die Nervosität legte sich nach den ersten Klängen. Bei „TNT“ von AC/DC blühten sie richtig auf.

Musikgruppen präsentieren ihr Repertoire

Bei „Old McDonald“ kam das Vororchester dazu und sie führten damit das gruppenübergreifende Konzept des Vereins vor. Von der Bläserklasse geht es für die Musiker über das Vororchester bis zur Jugendkapelle unter Christoph Müller.

Bläser begeistern mit „California Dreaming“

Anschließend präsentierten die Ü30-Bläsergruppen unter der Leitung von Rupert Schmidhuber ihr Repertoire. Als weitere Gruppe bereicherte das „Bläser-Ensemble“ unter Christoph Müller mit unter anderem „California Dreaming“ das Programm.

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Nach der Pause übernahm die Musikkapelle das Zepter und begeisterte Lied für Lied. Besonders die Solisten ernteten trommelnden Zuspruch. Da waren das Hornsolo von Korbinian Kebinger beim „Rondo“ von Mozart, die Schnaitseer „Schwedin“ Monika Jellbauer, die „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ darbot sowie Freddie Mercury alias Wolfgang Kinzner mit dem Hit „Don‘t stop me now“.

Goldene Dirigentennadel für Rupert Schmidhuber

Zum Erfolg der Abende trugen auch die fantasievollen Anmoderationen bei. Kurze Szenen zu den folgenden Stücken erhielten Lachsalven aus dem Publikum.

Ein Höhepunkt war die Ehrung des Kapellmeisters Rupert Schmidhuber. Rund um die Konzerthalle standen die rund 100 Musiker mit Kerzen bereit. Aus der Hand von Thomas Egger vom Musikbund Ober- und Niederbayern erhielt er die Goldene Dirigentennadel für seine 25-jährige Tätigkeit. Zudem überreichte Simone Dunkel vom Musikverein eine Auszeichnung von BR-Klassik für „Bayerns beliebtesten Musiklehrer“. Aus den Kehlen aller Musiker und Gäste erklang „Zum Jubiläum viel Glück“.

Bei so viel Ehrung musste natürlich noch eine Zugabe her. Der „Regimentsgruß“ beendete die Abende aber noch nicht, denn zum Abschluss kamen alle Musiker auf die Bühne und sangen: „Frieden wünsch ich Dir“, abgeschlossen von emotionalen Worten für die Ukraine durch Dunkel. JF

Freddie Mercury alias Wolfgang Kinzner schmetterte „Don´t Stopp me now“.
Korbinian Kebinger spielte das Hornsolo beim „Rondo“ von Mozart.

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