„Musikausbildung gibt es auch in Rott“

Rott – Die Musikschule Rosenheim hatte einen Antrag an die Gemeinde Rott gestellt, die Musikausbildung zu bezuschussen.

Sie machte die Rechnung auf, dass sechs Kinder aus Rott die Einrichtung besuchen würden und bat um jährlich 200 Euro pro Kind. Dies würde helfen, den Kostenbeitrag der Kinder gleich zu halten. Dieser Logik konnte sich in Rott bei der jüngsten Gemeinderatssitzung niemand anschließen. Marin Schaber (BfR) wies darauf hin, dass Rott über eigene Musikausbildungsmöglichkeiten verfügt. Wenn jemand zur Musikschule in Rosenheim gehen wolle, dann bestehe nicht die Verpflichtung der Gemeinde zu zahlen.

Auch Sebastian Mühlhuber (CSU) fragte: „Wieso soll Rott zahlen, wenn Kinder zur Musikschule in Rosenheim gehen?“

Marie-Luise Saller (CSU) könnte es sich eher vorstellen, einem Kind im Einzelfall zu helfen, sollte die Familie Schwierigkeiten haben, die Kosten zu tragen. Auch Bürgermeister Daniel Wendrock (parteilos) betonte, im Falle einer Unterstützung kämen auch andere, die an einem anderen Ort einen Kurs oder eine Schulung besuchen würden.

So fiel der Beschluss, den Antrag der Musikschule nicht zu bezuschussen, einstimmig. hri

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