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ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

Expertinnen loben das Heimatmuseum Obing

Sie teilen die Leidenschaft für Museen: (von links) Hans Oberlechner, Inge Graichen, Zweite Bürgermeisterin Fanni Mayer, Obings Bürgermeister Sepp Huber, Ludwig Bürger, Vorsitzenden Richard Egner, Monika Kotzi, im Landratsamt Traunstein zuständig für Museen und Dr. Birgit Löffler, Sachgebietsleiterin des Bereiches Kultur und Heimatpflege im Landratsamt Traunstein.
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Sie teilen die Leidenschaft für Museen: (von links) Hans Oberlechner, Inge Graichen, Zweite Bürgermeisterin Fanni Mayer, Obings Bürgermeister Sepp Huber, Ludwig Bürger, Vorsitzenden Richard Egner, Monika Kotzi, im Landratsamt Traunstein zuständig für Museen und Dr. Birgit Löffler, Sachgebietsleiterin des Bereiches Kultur und Heimatpflege im Landratsamt Traunstein.
  • VonInge Graichen
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Es zeigt einen römischen Grabstein und einen Münzschatz: Das Heimatmuseum Obing kommt aufgrund der Präsentationsweise auch bei Museumsexperten gut an.

Obing – Im Heimatmuseum Obing begrüßte der Vorstand der Heimatfreunde Obing, unter deren Obhut das Museum im Obinger Haus der Vereine steht, aus dem Landratsamt Traunstein Dr. Birgit Löffler, Sachgebietsleiterin des Bereiches Kultur und Heimatpflege, und Monika Kotzi. Die beiden sind zuständig für die zahlreichen kleineren und größeren Museen, die zusammen einen wichtigen Teil der Kulturlandschaft der Region bilden.

Das Heimatmuseum Obing ist Teil des „Museumsnetzwerkes Chiemgau“ und wird vom Landratsamt Traunstein mit Rat und Tat unterstützt. So besichtigten Löffler und Kotzi zwar zunächst die aktuelle Sonderausstellung im Obinger Museum über „Handel und Handwerk in Obing im Wandel der Zeit“, nahmen aber dann das gesamte Museum in Augenschein und da dieses noch im Aufbau ist, gaben Löffler und Kotzi wertvolle Tipps für die weitere Museumsarbeit und Ausstattung.

Römischer Grabstein

Das Heimatmuseum soll den Auftrag erfüllen, Zeugnisse der Vergangenheit und Gegenwart aus dem Gemeindegebiet dauerhaft zu erhalten und für nachfolgende Generationen zu sichern sowie die regionale Geschichte der Gemeinde und der Altgemeinde Albertaich zu vermitteln, in Ausstellungsstücken, Bildern, Schautafeln und auch Filmen. Bedeutsame Ausstellungsgegenstände in der Dauerausstellung sind unter anderem ein römischer Grabstein und ein mittelalterlicher Münzschat z, der auf dem Gemeindegebiet gefunden wurde, außerdem gut erhaltene Reste von frühmittelalterlichen Waffen aus einer Grabung in einer örtlichen Kiesgrube. Mehrere große Schautafeln informieren über verschiedene Aspekte der Ortsgeschichte Obings und Frabertshams, unter anderem zu den Themen Schule und Kirche.

Darstellung der Wegegeschichte

Um Besuchenden die grundlegende Bedeutung der Lage Obings am Kreuzungspunkt mehrerer Salz- und Fernhandelswege für die Geschichte des Ortes zu vermitteln, gibt es eine umfassende Darstellung der Weggeschichte im „Obinggau“, nach den Forschungen des kürzlich verstorbenen Altbürgermeisters und langjährigen Heimatpflegers Walter Mayer gestaltet. Dazu zeigte Heimatmuseumsinitiator Ludwig Bürger den Museumsexpertinnen auch den Depotraum im Dachgeschoss und die weiteren Räume im Haus der Vereine, mit denen die Gemeinde Obing ihren Vereinen eine Heimstatt bietet.

Bei der Besichtigung der Räume sahen Löffler und Kotzi die „Museumsmacher“ auf einem guten Weg und ermutigten sie, noch mehr dreidimensionale Objekte zur Ergänzung der Schau- und Informationstafeln zu suchen. Insgesamt sei es ein großer Glücksfall, dass die Gemeinde in dem ehemaligen Rathausgebäude Räume für ein Heimatmuseum zur Verfügung stellen könne.

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Das Landratsamt hatte zugesagt, mit 3100 Euro Materialien zur Ausstattung des Heimatmuseums zu finanzieren. Davon ist noch nicht alles ausgegeben und Monika Kotzi schlug den Heimatfreunden vor, für den Rest des Geldes unter anderem weitere Glasabdeckungen und Leuchten sowie eine Verdunkelungsmöglichkeit für die Fenster im Depot anzuschaffen und mit einem Schriftzug über dem Eingang plakativer als bisher auf das Museum hinzuweisen.

Das Heimatmuseum Obing ist dienstags, von 14 bis 17 Uhr, und während der Zeit der Sonderausstellung „Handel und Handwerk in Obing im Wandel der Zeit“ zusätzlich jeden zweiten Sonntag im Monat ebenfalls von 14 bis 17 Uhr geöffnet.igr

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