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Motocross- und Endurofreunde St. Leonhard

Motorsportler in Babensham geben Gas: Neue Maschinenhalle und neues Sicherheitssystem

Das Eye-Track-Warnsystem ist beim MCE neu installiert, im Hintergrund die neue Maschinenhalle. re
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Das Eye-Track-Warnsystem ist beim MCE neu installiert, im Hintergrund die neue Maschinenhalle. re

Christian Kerstens blickt als Vorsitzender der Motocross- und Endurofreunde St. Leonhard stolz auf seine mehr als 300 Mitglieder. Sie haben in den vergangenen Jahren viel erreicht. Zwei große Projekte wurden in kürzester Zeit realisiert.

Babensham – Nach zwei Jahren endlich wieder eine Jahreshauptversammlung: 80 Motocross- und Endurofreunde St. Leonhard (MCE St. Leonhard) trafen sich im Gasthof Brunnlechner in Babensham. Dort wurde deutlich, dass der Verein seine Ziele mit Tempo und Geschick verfolgt. Im vergangenen Jahr wurde hier viel auf die Füße gestellt, berichtet Christian Kerstens, der Vorsitzende der Motocross und Endurofreunde (MCE) St. Leonhard: Der moderne Neubau mit Maschinenhalle, Aussichtsterrasse und sanitären Anlagen wurde fertiggestellt und eine Anmeldeplattform etabliert, um den Trainingsbetrieb unter Corona-Vorgaben organisieren zu können. Diese hat sich so gut bewährt, dass sie weiter genutzt werden wird.

Und außerdem wurde beim MCE ein modernes Streckenüberwachungssystem installiert. Die Mitglieder setzen sich für ihren Verein ein. In 5000 Arbeitsstunden entstand die Maschinenhalle in nur 16 Monaten. Auch beim „Streckenputz“ zum Saisonbeginn richteten rund 70 Mitglieder das Gelände für die Saison her.

Verein ist auch finanziell „glänzend aufgestellt“

Durch die neue Anmeldeplattform konnten mehr Gastfahrten zugelassen werden, die wiederum mehr Einnahmen in die Vereinskasse spülten. Und nicht nur daher präsentiert sich der Verein auch finanziell „glänzend aufgestellt“, so der Kassier Clemens Wolferstetter. Die Hälfte des Darlehens für den Neubau wurde mit einer Sondertilgung bereits abgezahlt und zum Streckenüberwachungssystem gab es sehr viele Spenden. Die Installation wurde wie immer in Eigenarbeit von den Mitgliedern erledigt.

Wie am Schnürchen: Startaufstellung an der Piste.

Trotz der Pandemie konnten im Sommer 2021 sehr viele der traditionellen Veranstaltungen durchgeführt werden. Es gab das Jugendlager zu Beginn der Sommerferien, diverse Wettbewerbe, das Nachbarschaftsfest, Fahrerlehrgänge sowie Kinder-Ferientrainings. Die Häufung der Termine in der warmen Jahreszeit und die Organisation unter erschwerten Bedingungen stellten eine Herausforderung dar, der man sich aber gerne stellte, so Kerstens.

Zu den einzelnen Trainingszeiten kamen immer sehr viele Aktive. Diese waren froh, dass vonseiten des Vereins alles unternommen wurde, um jeweils frühzeitig wieder den Betrieb starten zu können. So konnte man bei Stadlern schon wieder den Individualsport ausüben, als sonst noch nicht so viel möglich war oder andere Anbieter nicht so schnell Konzepte aufstellen und umsetzen konnten, was beim MCE unter erheblichem Einsatz der Verantwortlichen möglich gemacht wurde.

Strahlende Kinder bei der Vereinsmeisterschaft.

Im Winter mietete der Verein exklusiv an mehreren Tagen und wenn der Betrieb erlaubt war, die MX-Halle in Massing. Dann fanden in der Regel angeleitete Trainingseinheiten für die Kinder und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen statt.

Einweihungsfeier und „Tag der offenen Schranke“

Das Jahresprogramm der Motorradfreunde steht. Am Samstag, 30. April, wird es eine Einweihungsfeier für den Neubau geben. Am Samstag, 10. September, soll der, von vielen Interessierten in der Region sehnsüchtig erwartete, „Tag der offenen Schranke“ stattfinden, an dem die Besucher den Motorsport selbst ausprobieren können.

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Christian Kerstens ist zuversichtlich. „Unser knapp über 300 Mitglieder zählende Verein, der gerade für seine rund 80 Kinder und Jugendlichen da sein will und ihnen einen Ausgleich vom dem seit zwei Jahren doch belastenden Alltag bieten will, ist sehr gut aufgestellt für die Saison 2022“, fasst er abschließend zusammen.

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