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Podestplatz nach furioser Aufholjagd

Motorrad-Pilot Markus Reiterberger aus Obing mit seinem Team Dritter

Mit der Startnummer 37 auf Erfolgskurs: Markus Reiterberger und das BMW-Langstrecken-Team holten sich beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans (Frankreich) nach starker Aufholjagd einen Podestplatz.
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Mit der Startnummer 37 auf Erfolgskurs: Markus Reiterberger und das BMW-Langstrecken-Team holten sich beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans (Frankreich) nach starker Aufholjagd einen Podestplatz.

Starker, aber nicht ganz perfekter Auftakt für Motorradrennfahrer Markus Reiterberger und das BMW-Werksteam in der Langstrecken-Weltmeisterschaft: Am Ende „nur“ Platz drei.

Le Mans – Bei den 24 Stunden von Le Mans (Frankreich) sicherten sich der Obinger Reiterberger, Ilya Mikhalchik (Ukraine) und Xavi Forés (Spanien) auf der neuen BMW M 1000 RR mit einer grandiosen Aufholjagd den dritten Rang. Der Sieg ging an das Werksteam von Suzuki (Yoshimura Sert Modul) mit Gregg Black, Xavier Simeon und Sylvain Guintoli vor dem Team von Webike SRC Kawasaki France Trickstar.

„Es war wirklich heiß“

Reiterberger übernahm den Start und begann stark. Das begann schon mit dem traditionellen Lauf zum Motorrad, bei dem er sich gut präsentierte. „Schon der Lauf zum Bike war gut, und als ich dann weggefahren bin, war es richtig gut. Ich habe ganz vorsichtig versucht, die Reifen nicht so abkühlen zu lassen und Sprit zu sparen. Anscheinend war der Reifen aber doch noch nicht ganz auf Temperatur, was mich sehr gewundert hat, denn es war wirklich heiß.

Letztendlich ist mir in der vorletzten Kurve das Vorderrad eingeknickt, und ich bin ins Kiesbett geschlittert“, berichtet der 27-Jährige. „Ich bin anschließend noch zwei Runden mit dem beschädigten Bike gefahren, musste dann aber doch an die Box. Es tut mir leid für das ganze Team, dass mir dieser Fehler unterlaufen ist.“

Das Hauptproblem dabei: „Der Sturz war im Endeffekt gar nicht so schlimm, das Problem waren die technischen Defekte. Nachdem diese behoben waren, sind wir quasi fehlerfrei durch die 24 Stunden gekommen. Ich möchte mich beim ganzen Team für die harte Arbeit bedanken, und auch bei meinen Teamkollegen, dass sie so tapfer durchgehalten haben.“

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Mehrere ungeplante Boxenstopps bremsten das Team

Bei der 44. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans hatte das Team um Chef Werner Daemen in der Qualifikation den dritten Platz belegt. Nach Reiterbergers perfektem Start und dem Sturz gab es dann letztlich Probleme mit dem Kraftstoffsystem. Dieses führte zu mehreren ungeplanten Boxenstopps. Das Team fiel mit vielen Runden Rückstand auf einen scheinbar aussichtslosen 43. Rang zurück. Doch die drei Fahrer bewiesen großartigen Kampfgeist und überzeugten mit einer hervorragenden Vorstellung auf der BMW M 1000 RR. Mit sehr schnellen Rundenzeiten arbeiteten sie sich Position um Position wieder nach vorn.

Zur Rennhalbzeit um Mitternacht lag die Startnummer 37 schon wieder auf dem fünften Rang, kurz darauf übernahm Mikhalchik Position vier. Ab den Morgenstunden lag das BMW-Team dann auf Rang drei und nahm damit endgültig Kurs auf das Podium. So blieb es über die gesamte verbleibende Renndistanz, und nach 24 Stunden brachte Forés die BMW M 1000 RR auf dem dritten Platz ins Ziel.

Nächster Einsatz bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft im Juli

Die Aufholjagd von Reiterberger und seinen Teamkollegen war ein Genuss für diejenigen, die das Rennen verfolgen konnten. Für die Piloten war es eine anstrengende Angelegenheit, und nun werden sie wohl einige Tage Ruhe brauchen, bis sie realisieren können, was sie da eigentlich geleistet haben.

Anschließend gilt ihre Konzentration schon ihrer nächsten Aufgabe: Am 17. Juli findet der nächste Einsatz in der Langstrecken-Weltmeisterschaft statt. Dabei geht es beim Zwölf-Stunden-Rennen von Estoril in Portugal zur Sache. Auch dort wird für das Trio wieder eine Mischung aus hoher Geschwindigkeit und großer Ausdauer gefragt sein.

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