Mittelschulverband verabschiedet Haushalt

Die Schule in Eiselfing. Reinthaler
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Die Schule in Eiselfing. Reinthaler

Eiselfing –. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres haben die Bürgermeister des Mittelschulverbandes Eiselfing in einer Vorberatung die Eckpfeiler für das Haushaltsjahr 2020 besprochen.

In der vom Eiselfinger Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzenden Georg Reinthaler (Grüne) geleiteten Sitzung ging es um die endgültig geplanten Zahlen.

Bei den Ausgaben undEinnahmen wird im Verwaltungshaushalt von einer Summe von 728 000 Euro ausgegangen, davon beträgt allein die Schulverbandsumlage 565 000 Euro. Pro Schüler ist dies ein Betrag von 3007,61 Euro, den die Gemeinden Amerang, Eiselfing, Griesstätt und Schonstett zur Beibehaltung der Schule in regionaler Wohnortsnähe der Schüler beitragen. Griesstätt zahlt allerdings momentan nichts, da aktuell kein Griesstätter Schüler die EiselfingerSchule besucht.

Im Vermögenshaushalt wird eine Summe von 156 000 Euro erwartet. Finanziert wird dieser Betrag durch eine Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt, mit Mitteln aus den Rück lagen und der staatlichenInvestitionszulage. Der Finanzbedarf kann ohne weitere Umlagen gedeckt werden. Eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen. Die Haushaltssatzung wurde ohne Gegenstimme angenommen.

Pro-Kopf-Aufteilungangefragt

Über die Rechnungsprüfung berichtete Schonstetts Bürgermeister Josef Fink (CSU). Eine der Nachfragen betraf die Aufteilung der Kosten zwischen der Grund- und Mittelschule bei der Benützung des Schwimmbades in Reitmehring. Hier erhält die Mittelschule freie Kapazitäten zugeteilt. Ebenso wollte man vonseiten der Schulverbandsgemeinden Genaueres über die Pro-Kopfaufteilung in Bezug auf die soziale Arbeit an der Schule, die weitervermieteten Räume für die vorübergehende Kindergartenunterbringung und die Kosten im Zusammenhang mit Arbeiten und Investitionen an den Außenanlagen wissen. Die Aufteilung „bei jeder Rechnung“ ist nach Aussage des Eiselfinger Gemeindeamtsleiters Oskar Pircher schwierig. „Der Gesetzgeber gibt das so auch nicht vor“. Er bat um Verständnis, da in den Verwaltungen der Gemeinde und der Schulediese Vorgehensweise „doch recht mühsam“ wäre.

Amerangs Bürgermeister August Voit (CSU) konnte dieses Argument zwar verstehen, stellte aber trotzdem fest, dass Prüfer auf derartige Sachverhalte hinweisen müssten. Der Gemeindeamtsleiter sicherte zu, dass am Jahresende die Aufteilung der Gesamtkosten nachprüfbar erfolge.

Zum Abschluss informierte Reinthaler über die Installation eines Defibrillators in der Schule. Außerdem würden nach der Einholung von Angeboten nun in zwei Räumen der Mittelschule die erforderlichen Bodensanierungen, die Witterungsschutzmaßnahmen für Holzfenster sowie die Neubeschaffungen von Klassenzimmermobiliar durchgeführt. Die Schulverbandsversammlung billigte die Beschaffung der im Rahmen des Förderprogramms „Digitales Klassenzimmer“ und auf der Basis des vorgestellten schulischen Medienkonzeptes notwendigen Ge -rätschaften. bua

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