Was ist der Grund

Vorsitzender des TSV Wasserburg sagt, sein Verein kommt besser durch Corona als Großstadt-Clubs

TSV-Vorsitzender Walter Chucholl.
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TSV-Vorsitzender Walter Chucholl.

Corona bereitet dem TSV 1880 Wasserburg mit seinen 11 Abteilungen und 2.200 Mitgliedern Sorgen. Aber es gibt auch Hoffnung.

Wasserburg – „Wir können so gut wie keinen Sport treiben, die Hallen dürfen nicht betreten werden, es darf kein Mannschaftstraining geben“, sagte der Vorsitzende des Gesamtvereins, Walter Chucholl, den OVB-Heimatzeitungen.

Online-Training ist kein Ersatz

Nur die Basketball-Damen dürften als Profis unter Auflagen trainieren und spielen. Manche Übungsleiter würden Online-Training anbieten, was den normalen Sportbetrieb aber nicht ersetzen könne. Eine volles Sportprogramm wird es nach seiner Prognose erst wieder im Herbst geben. Über den Sinn und Zweck der Maßnahmen könne man sich streiten, findet Chucholl: „Bei Leichtathletik im Freien könnte man kulanter sein.“

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Die finanzielle Lage des TSV ist laut Chucholl nicht dramatisch. „Wir stehen gar nicht so schlecht da, weil ja die meisten Abteilungen nur wenig Geld gebraucht haben und die Sponsoren zu uns halten.“ Die Mitgliederbeiträge seien trotzdem geflossen. „Der Verein hält sich insgesamt über Wasser, weil uns die Mitglieder Gott sei Dank die Treue halten. Im Gegensatz zu Großstadtvereinen haben wir kaum Abgänge. Das ist eine tolle Sache.“

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