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DIGITALER SPRACHKURS WEGEN CORONA

Mit Wein geht´s besser: OVB-Volontärin Sophia Huber kämpft online mit Französischkurs

Mit der französischen Sprache kämpft OVB-Volontärin Sophia Huber schon seit Jahren. Wein hilft zwar nicht beim Lernen, aber gegen die Frustration - ein ungeahnter Vorteil beim digitalen Lernen.
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Mit der französischen Sprache kämpft OVB-Volontärin Sophia Huber schon seit Jahren. Wein hilft zwar nicht beim Lernen, aber gegen die Frustration - ein ungeahnter Vorteil beim digitalen Lernen.
  • Sophia Huber
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Aus der Reihe „Ich und Corona“ berichtet OVB-Volontärin Sophia Huber von ihrem Online-Sprachkurs bei der VHS. Mit Französisch steht sie eigentlich auf Kriegsfuß, irgendwie ist es eine Hass-Liebe, sagt sie schmunzelnd. Aber aufgeben will sie nicht. Und mit „du vin rosé“ geht‘s gleich a bissl leichter.

Wasserburg – Ich und Corona, wir verstehen uns nicht. Ich und die französische Sprache auch nicht. Dies ist eine Geschichte über den Versuch aus den beiden Tatsachen das Beste herauszuholen.

„Und, Sophia, was bist du: Stubenhocker, Abenteurer oder etwas dazwischen?“, fragt mein Dozent.

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„Je pense, un pantouflard“, antworte ich - Stubenhocker. Lachen kommt aus dem Zoom-Call, dann: „Es ist une pantouflarde, du bist eine Frau.“ Mist. Ich nicke und notiere mir - nicht zum ersten Mal - mehr auf die femininen Formen im Französischen zu achten und weiß jetzt schon, dass ich es das nächste Mal wieder vergessen werde. Denn Französisch und ich: Wir verstehen uns nicht.

Mit Französisch auf dem Kriegsfuß

Seit Jahren stehen ich und die Sprache miteinander auf Kriegsfuß. Trotz vier Jahre Französischunterricht in der Schule und mehrerer Unikurse, sie will einfach nicht in meinen Kopf. Ich denke nicht, dass ich jemals verstehen werde, wie und vor allem, wann ich das „Subjonctif“ verwende oder zweifle ich daran, ob ich mir je die ganzen unregelmäßigen Verben merken kann. Französisch lernen, ist ein hoffnungsloses Unterfangen, aber ich gebe nicht auf. Corona und digitales Lernen hin oder her.

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Oder vielleicht stürze ich mich auch gerade wegen der Pandemie wieder ins Gefecht mit meinem alten Feind. Denn auch Corona und ich verstehen uns nicht.

Meine eigentlich liebsten Freizeitbeschäftigungen – ins Theater gehen, einen Film im Kino ansehen, verreisen – sind alle nicht coronakonform, geblieben sind langweilige Abende, allein zuhause und meine Hass-Liebe zum Französischen.

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Und die kann mir – dank digitaler Kurse der VHS – auch Corona nicht nehmen.

Alkohol hilft gegen die Frustration

Ungeahnte Vorteile habe ich beim „Homeschooling“ auch entdeckt. Zum Kühlschrank, wo meine Weinflaschen lagern, sind es nur ein paar Schritte – das hilft zwar nicht beim Lernen, aber gegen die Frustration und ist ja auch ganz französisch– dieses „savoir vivre“. Und die anderen Kursteilnehmer machen es auch, wir haben es abgesprochen.

„So“, sagt mein Dozent, „und jetzt schlagt bitte alle Seite 47 auf. Wir beschäftigen uns heute noch mit Adverbien.“

Na dann, Prost.

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