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Jubel beim TSV Schnaitsee

Mit viel Manpower: Neues Sportheim in Schnaitsee ist fertiggestellt

Bürgermeister Thomas Schmidinger überreicht das Einweihungsgeschenk der Gemeinde an den Vorsitzenden Udo Verbega (links).
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Bürgermeister Thomas Schmidinger überreicht das Einweihungsgeschenk der Gemeinde an den Vorsitzenden Udo Verbega (links).
  • VonJosef Unterforsthuber
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Bürgermeister Thomas Schmidinger trug zur Feier des Tages ein TSV-T-Shirt. Er lobte die Punktlandung der Verantwortlichen und den gemeinsamen Einsatz für das neue Sportheim. „Jetzt kann unser 100-jähriges Bestehen 2026 im richtigen Rahmen gefeiert werden“, freute sich TSV-Vorsitzender Udo Verbega.

Schnaitsee – „Das ist ein großer Tag nicht nur für den TSV Schnaitsee sondern für alle Schnaitseer Bürger“ konstatierte Bürgermeister Thomas Schmidinger, der selber mit dem TSV-Shirt, das an das Gründungsjahr 2026 erinnert, am Rednerpult stand. Er blickte zurück auf die langen Jahre, in denen der Wunsch zur Sportheimsanierung immer ganz oben stand. Dazu nannte er den anwesenden Ehrenvorsitzenden Günter Verbega als Keimzelle der Entwicklung. „Und das neue Triumvirat an der Spitze mit Günther Edlmann, Udo Verbega und Manfred Heistracher hat nicht nur geredet, sondern mit vielen Mitgliedern zusammen angepackt und dieses schöne Sportheim geschaffen.“

Dieses Team rund um die drei Vorsitzenden Manfred Heistracher (hinten links), Günther Edlmann (rechts daneben) und Udo Verbega (hinten dritter von rechts) sorgte dafür, dass es den rund 100 Festgästen an nichts fehlte.

Gemeinschaftswerk schaffte eine Punktlandung

Schmidinger nannte es eine Punktlandung auch in finanzieller Hinsicht und hob dabei die Mitgliedschaft der Gemeinde im „LEADER-Chiemgauer Seenplatte“ hervor, die maßgeblich beteiligt war. „Für den Gemeinderat ist es ein Traum, wenn Bürger da sind, die anpacken. Solche Leute müssen immer unterstützt werden. Herzlichen Glückwunsch. Wir können alle miteinander stolz sein auf dieses Gemeinschaftswerk.

Der Abend hatte feierlich mit den Klängen der Schnaitseer Musikkapelle unter der Leitung von Rupert Schmidhuber begonnen. Der neue Schnaitseer Pfarrer Mario Friedl fand bei der kirchlichen Segnung launige Worte rund um den Sport und er wünschte, dass der Segen Gottes auf dem neuen Sportheim ruhen möge. Bernadette Rost las auch eine Lesung zu dem Thema. Beim Rundgang im und um das neue Haus galt der Segen besonders der Heimkabine. Mit der von allen Gäste mitgesungenen Bayernhymne klang der Segnungsakt aus.

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Bei Führungen der drei Vorsitzenden durch alle Räume, staunten viele Besucher nicht wenig über die detailverliebten Einzelheiten in den Kabinen und im Gastraum. Nach dem hervorragenden Abendessen aus der Küche „Reiter“ aus Frabertsham begann der offizielle Festakt im umgestaltet Turnsaal des neuen Hauses.

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Nach dem Bürgermeister sprach der LEADER-Vorsitzende Sepp Reithmaier. „LEADER“ sei ein Programm für die sinnvolle Verwendung von Fördergeldern im Sinne der Basis. „Vernünftige Projekte, wie euer Sportheim finden hier ihren Platz. Zusammen mit Geschäftsführer Christian Fechter sei in Schnaitsee aus Gedanken und Ideen ein förderfähiges Projekt entstanden. Dazu gratulierte Reithmeier und betonte: „Besonders auch zur Eigenleistung. Erst diese macht die Freude an einem Projekt vollkommen.“

Franz Parzinger vom Bayerischen Landessportverband nannte das Sportheim einen Beweis dafür, was man alles schaffen könne, wenn man zusammenhält. „Die Sportvereine bringen Menschen zusammen, bringen Kinder zur Bewegung und schaffen soziale Kompetenzen. Sport ist die Schule des Lebens und zeigt, dass in Gemeinschaft mehr zu erreichen ist als allein. Wir sind alle froh, dass es solche Sportvereine wie den TSV Schnaitsee gibt.“

TSV-Vorsitzender Udo Verbega ließ die Geschichte des TSV und natürlich des neuen Sportheims noch einmal aufleben. „1926 gegründet folgte 1961 unter Bernhard Müller der erste Sportheimbau. 1966 und 1985 wurde jeweils erweitert. Nach fast 60 Jahren ist das Heim gealtert und Veränderungen standen an. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wurde der Neubau beschlossen. Damit kann unser 100-jähriges Bestehen 2026 im richtigen Rahmen gefeiert werden.“

6753 Arbeitsstunden im Ehrenamt

Verbega hob die geleisteten 6753 Arbeitsstunden im Ehrenamt hervor. „Damit konnte die kurze Bauzeit von einem Jahr eingehalten werden. Das war eine echte Teamleistung.“ Auch die Finanzierung passte genau. Der Vorsitzende sagte, dass von den geplanten 766.000 Euro bisher 744.200 Euro verbaut wurden. Er bedankte sich bei zahlreichen Sponsoren, die das Projekt unterstützt hatten. Als Hauptsponsoren nannte er neben „LEADER“ die Sparkasse Schnaitsee als Hauptsponsor, die örtliche Raiffeisenbank, die Spardabank München und auch die Theatergemeinschaft, die wegen der guten Zusammenarbeit den Neubau auch finanziell unterstützte. Dazu wurde der TSV noch von der Brauerei Stein, und den Schnaitseer Firmen Scherer, Randlinger und Hochreiter finanziell gestärkt. Stellvertretend für alle Sponsoren rief Mischa Schubert von der Sparkasse den Schnaitseern zu: „Ihr seid einfach Spitze.“

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Als letzter Redner drückte Ehrenvorsitzender Günther Verbega seinen Stolz auf seine Nachfolger aus. „Wir haben die Turnhalle zusammen mit der Gemeinde gebaut, den neuen Sportplatz geschafft und jetzt das neue Sportheim. Er dankte den beiden Bürgermeistern Vitus Pichler und Thomas Schmidinger dafür, „dass die Gemeinde immer hinter uns gestanden ist.“

Bien vielen Kaltgetränken, die vom fleißigen Bewirtungsteam kredenzt wurden, dauert der beeindruckende Abend noch bis weit nach Mitternacht und die Stimmung war dementsprechend.

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