GROSSBAUSTELLE IM ZEITPLAN

Mit Niedrigstenergie-Konzept in die Zukunft: Neues Garser Gymnasium wird 2023 fertig

Der Neubau wächst in die Höhe. Die Fertigstellung für die fünf Geschosse ist für Herbst 2023 geplant.
+
Der Neubau wächst in die Höhe. Die Fertigstellung für die fünf Geschosse ist für Herbst 2023 geplant.
  • vonKarlheinz Günster
    schließen

Die Arbeiten beim Neubau des Garser Gymnasiums liegen laut dem Landratsamt im Zeitplan. Bis Herbst 2023 entsteht nördlich des bestehenden Schulgebäudes ein fünfgeschossiger Klassen- und Verwaltungsbau mit 4700 Quadratmetern Nutzfläche.

Gars – Der Landkreis Mühldorf investiert dort bis zum Haushaltsjahr 2024 insgesamt 35,4 Millionen Euro.

Arbeiten in vollem Gang

Im vergangenen Jahr wurde das Areal im Westen und Norden von einer rückverankerten Bohrpfahlwand abgefangen. Die Gründung des Baus erfolgte auf Stahlbeton-Bohrpfählen unter der Bodenplatte. Bis auf die Weihnachtsferien gab es keine Winterpause, abgesehen von Unterbrechungen zum Schneeräumen und Winterbaumaßnahmen.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Derzeit befinden sich die Arbeiten in vollem Gang. Die Decke über dem Untergeschoss ist weitgehend fertiggestellt, im Westen sind mittlerweile einige Wände des Erdgeschosses betoniert. Zug um Zug wächst das Schutzgerüst. Die Vorbereitungen für die Winkelstützwände im Süden laufen. Erste Wände des Verbindungsbaus, der die Aufbereitungsküche aufnehmen wird, entstehen neben dem vorhandenen sogenannten Klosterkeller.

Schülerlabor und Robotics

Im neuen Hauptgebäude werden im Untergeschoss, das zum ehemaligen „Roten Platz“ hin ebenerdig ist, die Mensa mit Aufbereitungsküche, eine Aula mit großem Saal und ein Aufenthaltsbereich untergebracht.

Das könnte Sie auch interessieren: Für 752 Schüler und 72 Lehrer am Gymnasium Wasserburg nur 480 Corona-Selbsttests geliefert

In den weiteren Stockwerken finden sich Schul- und Fachräume, die Büros der Schulleitung, das Lehrerzimmer, das Sekretariat und – unter dem Dach – die Offene Ganztagsschule mit Aufenthaltsräumen und das „Schülerlabor“, in das auch die hier stark vertretene Robotik einziehen soll.

Planungsschwerpunkte in Gars

Die Schwerpunkte in der Planung liegen auf der Abstimmung mit dem Unterrichtskonzept der Schule, einer sehr guten Akustik, der zukunftsfähigen Digitalisierung sowie in der Realisierung eines sogenannten Niedrigstenergie-Gebäudes. Mittels zentraler und dezentraler Lüftungsanlagen mit maximaler Wärmerückgewinnung soll eine hervorragende Frischluftqualität sichergestellt werden, ohne dabei ins Freie zu heizen.

Im Herbst 2023 soll der mittels Fernwärme an das benachbarte Hackschnitzelheizwerk angeschlossene Neubau in Betrieb genommen werden. Dem Altbau steht dann der Abbruch durch das benachbarte Kloster der Redemptoristen bevor.

Mehr zum Thema

Kommentare