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Beitrag zur Inklusion

Mit „Fühlboxen“ die Sinne schulen – HEP-Schüler aus Altenhohenau führen Projekt durch

Petra Klatt, Karina Berreiter und Karina Gerullis mit den Fühlboxen.
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Petra Klatt, Karina Berreiter und Karina Gerullis mit den Fühlboxen.

Durch Fühlen und Tasten erraten, ob es sich um Steine, Moos, Baumrinde oder Nüsse handelt. Ein Projekt von Heilerziehungspflege-Schülern animiert dazu, achtsamer durchs Leben zu gehen und, unabhängig von der Beeinträchtigung, an der Gesellschaft teilzuhaben.

Attel/Griesstätt – Wie gelingt es, Menschen mit Beeinträchtigung wieder in die Mitte der Gesellschaft zu führen – egal welchen Alters oder gesellschaftlichem Status? Dies demonstrierten Schüler der Caritas Fachschule für Heilerziehungspflege in Altenhohenau bei Griesstätt.

Sie fertigten in Zusammenarbeit mit der Stiftung Attl und des Tittmoninger Pflege- und Therapiezentrums „Fühlboxen“ aus Holz an und bemalten diese von Hand. Die Boxen, die etwa so groß wie Schuhkartons sind, füllten die Schüler mit verschiedenen Materialien, wie Steine, Moos, Baumrinde und Nüsse.

Individuelle Wahrnehmung trainieren

Das Ziel der Aktion war es, dass die Teilnehmer, ohne zu wissen, was sich im Inneren der jeweiligen Box verbirgt, durch Fühlen und Tasten den Inhalt erraten. Dies schult die individuelle Wahrnehmung und regt die Sinne dazu an, die Umwelt und sich selbst bewusster zu erfahren.

Die jeweiligen Stationen „Beschützend“ beziehungsweise „Langzeit offen“ des Tittmoninger Pflege- und Therapiezentrums sowie der Stiftung Attl hatten für die Aktion Mottos ausgegeben. Diese hießen „Zusammen sind wir stark“, „Hand in Hand“ und „Wir sind bunt“. An dem Projekt waren ein gutes Dutzend Klienten und Leiter aus dem Personalbereich beteiligt, die trotz der jeweils unterschiedlichen Ausrichtungen zusammen kreativ tätig waren.

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Das gut viermonatige Projekt animierte Menschen dazu, bewusster und achtsamer durchs Leben zu gehen. Es zeigte Wege auf, wie Menschen, unabhängig von ihrer Beeinträchtigung, an der Gesellschaft teilhaben. Jeder hat das Recht, am Leben teilzunehmen und dieses lebenswert zu gestalten, unabhängig von Beeinträchtigung, Alter, äußerem Erscheinungsbild, Geschlecht oder Berufsausbildung.

re/CLH