Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


AUFTAKT EINER REIHE

Mit Flamenco ist die Kultur im Haager Bauernmarkt zurück

„Fuente des fuego“ – ein spanischer Abend war der Auftakt der Kulturreihe im Haager Bauernmarkt.
+
„Fuente des fuego“ – ein spanischer Abend war der Auftakt der Kulturreihe im Haager Bauernmarkt.
  • VonLudwig Meindl
    schließen

Ein Glanzlicht setzte Bauernmarktchef Josef Hederer zum Start seines Kulturprogramms. Die Flamenco-Gruppe „Fuente del fuego“, übersetzt „Feuerquelle“, ließ den Funken der Begeisterung auf die Zuhörer im historischen Gewölbe des Zehentstadel bei Kerzenlicht überspringen.

Haag – Und schon ergriff der Rhythmus der Gitarren von Oliver und Rudolf zu Rasguado und Golpe die Hallen, gab die Tänzerin Michaela mit ihrem Schuhaufschlag, dem „Zapadeado“, ein zusätzliche Stakkato in die Melodien, die Sängerin Anna Maria mit ihren Liedern durch Händeklatschen akzentuierte. Ein spanisches Feuerwerk aus „Sevillanas“, „Fandangos“, „Rumba“ und „Alegria“ entlud sich vor den Augen und Ohren der Gäste.

Mit „Volare“ stimmte die Sängerin dazwischen „etwas Leichtes“ an und motivierte die Anwesenden zum Mitsingen und Mitklatschen. Zu fast jedem Auftritt betrat die Tänzerin in einem anderen Kleid die Bühne, zur „Farruca“ trug sie den traditionellen Hut.

Weitere Artikel und Nachrichten aus der Region Wasserburg finden Sie hier.

Bei spanischem Wein durfte das Publikum stilgerecht „bayerische Tapas“ aus der Bauernmarktküche von Elisabeth Hederer genießen.

Lesen Sie auch: Der Zugang zum Haager Zehentstadel wird barrierefrei gestaltet

Rosmarie Heimann kommentierte: „Den spanischen Rhythmus dieses Abends finde ich total inspirierend.“ Organisator Josef Hederer atmete auf: „Schön, dass es wieder Kultur in Haag gibt.“ Er habe etwas gezittert vor dem ersten Abend, ganz zögerlich hätten die Reservierungen begonnen. Nun aber stehe fest: „Alle Plätze sind belegt.“

Auch interessant: Mundartdichterin will Herzen erwärmen

Das Kuriosum des Abends bestand in der Verbindung des dieser Flamenco-Darbietung mit Haag. Ein Gitarrist der Gruppe „Fuente des fuego“, Rudolf Fröschl, ist ein Nachkomme des einstigen Bürgermeisters Trautner. Nach ihm ist heute an der Maria-Ward-Straße der Bürgermeister-Trautner-Weg benannt. Johann Trautner war von 1869 bis 1893 Bürgermeister von Haag und verfasste das erste Geschichtsbuch mit dem Titel „1000 Jahre Haager Geschichte“.

Flamenco-Gitarrist Rudolf Fröschl (links), ein Nachkomme des Bürgermeisters Trautner, und Josef Hederer.

Rudolf Fröschl erzählte, dass er mit seiner Familie den Opa im Bürgerheim St. Kunigund besucht habe.

Das könnte Sie auch interessieren: Zum Auftakt des Haager Bauernmarktes gibt es ein Stück Gratis-Kuchen

Den Sommer über habe seine Familie in Haag eine Wohnung gehabt und hier gelebt. Paul Promberger habe er als Jugendfreund gekannt und als Klassenkameraden des Wittelsbacher Gymnasiums in München. Kürzlich habe er ihn besucht und von der Kleinkunstbühne des Bauernmarktes gehört. So habe sich die Idee entwickelt, den Flamenco nach Haag zu bringen.

Mehr zum Thema

Kommentare