AUS DEM HAUPT - UND FINANZAUSSCHUSS

Mit dem Fahrdienst kommen Wasserburger Senioren zukünftig ins Impfzentrum

Auf die Impfungen hat die Stadt Wasserburg keinen Einfluss, bedauert Bürgermeister Kölbl. Wie Wasserburger Senioren ins Impfzentrum nach Rosenheim gelangen, hat sich im vergangenen Haupt- und Finanzausschuss geklärt.
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Auf die Impfungen hat die Stadt Wasserburg keinen Einfluss, bedauert Bürgermeister Kölbl. Wie Wasserburger Senioren ins Impfzentrum nach Rosenheim gelangen, hat sich im vergangenen Haupt- und Finanzausschuss geklärt.

Der Fahrdienst der Stadt steht für Senioren über 80, die einen Impftermin in Rosenheim wahrnehmen wollen, bereit. Dies teilte Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) im Haupt- und Finanzausschuss mit. Anlass für die Entscheidung, den Fahrdienst zu engagieren, war eine Berichterstattung in der Wasserburger Zeitung.

Wasserburg – Die Seniorenbeauftragte des Stadtrates, Friederike Kayser-Büker, kritisierte in besagtem Bericht, dass viele betagten Bürger nicht in der Lage seien, selbstständig zum Impfzentrum nach Rosenheim zu fahren. Sie können, sobald sie die Einladungsbriefe des Landratsamtes erhalten haben, jetzt also auf den über die Heilig-Geist-Stiftung betriebenen und finanzierten Fahrdienst der Stadt zurückgreifen, versprach Kölbl. Für diesen Service stehe zusätzlich der von den Vereinen genutzte Sozialbus zur Verfügung. Auch die notwendigen Chauffeure – unter anderem Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr – ständen bereit. Schnell und unbürokratisch wird die Stadt reagieren, um Senioren bei der Fahrt nach Rosenheim zu helfen, versprach auch Kayser-Büker. „Wir tun, was wir können.“

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Keinen Einfluss auf Impfungen

Keinen Einfluss hat die Stadt zum Bedauern von Kölbl auf die Impfungen. Die Terminierung ist, wie berichtet, ins Stocken geraten aufgrund fehlender Impfdosen-Nachlieferungen. Noch nicht geklärt ist außerdem, wie Senioren über 80, die bettlägerig und nicht transportfähig sind, an ihre Impfung kommen. Das Landratsamt Rosenheim warte darauf, dass von den übergeordneten Behörden ein Konzept erstellt werde, berichtete Kölbl über ein Telefon mit dem Landrat.

Kostenlose Masken für Bedürftige in pflegende Anghörige

Das bayerische Gesundheitsministeriumstellt Bedürftigen und pflegenden Angehörigen kostenlos FFP2 Masken zur Verfügung. Das Ministerium hat die FFP-2-Masken für pflegende Angehörige zwischenzeitlich zur Verteilung an die Gemeinden ausgeliefert. Die Hauptpflegeperson erhält nach Vorlage des Schreibens der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegebedürftigen einmalig drei Schutzmasken kostenlos ausgehändigt. Gleichzeitig hat der Hauptausschuss des Stadtrates beschlossen, dass alle Inhaber des WasserburgPass unter Vorlage des Passes ebenfalls drei Masken kostenlos und einmalig zur Verfügung gestellt bekommen. Das gilt für alle Inhaber, die aufgrund der Einkommensgrenzen einen Wasserburg-Pass besitzen. Alle Personen, die Leistungen nach dem SGB XII, SGB II oder Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten, haben ihre Masken bereits vom Landratsamt mit der Post zugeschickt bekommen.

Die Ausgabe der Masken für Wasserburg findet von Montag, 25. Januar, bis Freitag, 29. Januar, zentral am BürgerBahnhof statt. Ausgegeben werden die Masken im Erdgeschoss des BürgerBahnhofes auf der Seite des Busbahnhofes. Die Ausgabestelle ist beschildert. Geöffnet ist von 11 bis 13 Uhr. Die Vorlage der Nachweise ist zwingend.

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