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Abwasser, Mieten und Pachten

Millionen-Rücklagen: So viel Geld hat Albaching angespart

Der Gemeinderat Albaching hat die Jahresrechnung 2021 vorgelegt. So steht es um die Finanzen der Gemeinde.
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Der Gemeinderat Albaching hat die Jahresrechnung 2021 vorgelegt. So steht es um die Finanzen der Gemeinde.
  • VonIrmi Günster
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Der Gemeinderat Albaching hat die Jahresrechnung 2021 vorgelegt. So steht es um die Finanzen der Gemeinde.

Albaching – Die örtliche Rechnungsprüfung der Jahresrechnung 2021 war Thema der jüngsten Albachinger Gemeinderatssitzung. Alle Beschlüsse zu den drei Tagesordnungspunkten, dem Bericht, der Feststellung und der Entlastung, fielen einstimmig.

Der neue Kämmerer Markus Peiker führte durch die Tagesordnung. Anlässlich des Themas „Prüfung sachliche und rechnerische Begründung und Belegung der Buchungen“ hatte der Prüfungsausschuss Rechnungen für die Instandhaltung des Aufzugs im Bürgersaal überprüft. Daraufhin wurde eine Übersicht der jährlichen Aufwendungen seit der Inbetriebnahme des Aufzugs angefordert. Diese ergab, dass von 2014 bis 2021 Instandhaltungskosten in Höhe von rund 26.000 Euro aufgelaufen sind, was jährlich durchschnittlich etwa 3300 Euro pro Jahr entspricht.

Weiterhin wurde angeregt, die Tarife der vorhandenen Telefonanschlüsse in regelmäßigen Abständen etwa alle zwei bis drei Jahre zu überprüfen.

Ein weiteres Prüfungsthema war die „Kostendeckung bei der Abwasserbeseitigung“. Im Jahr 2021 betrugen die Gesamtausgaben knapp 134.70 Euro. Diesen Ausgaben standen Einnahmen von insgesamt knapp 145.500 Euro gegenüber, woraus sich ein Überschuss in Höhe von etwa 11.430 Euro ergibt. Zuzüglich der Zinserträge für 2021 beläuft sich dieser schlussendlich auf 11.432 Euro. Damit betrug der gesamte Einnahmeüberschuss zum Ende 2021 nun etwa 71.200 Euro.

Die Grafik zeigt die Rechnungsprüfung der Jahresrechnung 2021 der Gemeinde Albaching.

Bei der Prüfung zu diesem Themenbereich wurde vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses und Gemeinderat Stefan Schwimmer (GWA) angeregt, bei der bevorstehenden Neukalkulation der Abwassergebühren zum Beginn dieses Jahres höhere kalkulatorische Abschreibungen auf Zuwendungen zugrunde zu legen, um eine größere Rücklage für Ersatzinvestitionen schaffen zu können. Im vergangenen Kalkulationszeitraum war festgesetzt worden, dass jährlich 12.000 Euro in diese Sonderrücklage fließen. Dem Gemeinderat waren in der Novembersitzung verschiedene Gebührenkalkulationsbeispiele vorgelegt worden, wobei der Rat sich auch hier wiederum darauf geeinigt hatte, wie auch im vergangenen Kalkulationszeitraum, eine jährliche Rücklagenzuführung in Höhe von 12.000 Euro festzusetzen (wir berichteten).

Weiteres Thema der Rechnungsprüfung war die „Einhaltung von Haushaltssatzung und Haushaltsplan“. In der Haushaltssatzung ist als Höchstbetrag für Kassenkredite, wobei hier auch die Überziehung des Girokontos als solcher gilt, ein Betrag von 200.000 Euro festgesetzt. In der Zeit vom 27. bis 28. Oktober 2021 sei eine Überziehung des Kontos mit 8.945 Euro in Anspruch genommen worden.

Rücklagen der Gemeinde Albaching

Zum Thema „Schulden“ konnte festgestellt werden, dass die Gemeinde Albaching auch im Prüfungsjahr schuldenfrei gewesen sei.

Der Stand im Bereich der „allgemeinen Rücklagen“ betrug zu Beginn von 2021 etwas über 4,4 Millionen Euro, zum Ende des Jahres aber nur noch etwas über 4,1 Millionen Euro. Darin enthalten sind „besondere“ Rücklagen für Feuerwehrfahrzeuge mit 286.964 Euro, sowie für die neue staatliche Zuweisung der „Straßenausbaupauschale“ mit 33.879 Euro. In der Sonderrücklage für die Kanalgebühren befanden sich zum Ende des Prüfungsjahrs 71.193 Euro und in der Sonderrücklage „Investitionsrücklage Abwasser“ 60.852 Euro. Damit ergibt sich ein Rücklagenstand von insgesamt knapp 4,3 Millionen Euro.

Das Prüfungsthema der „Mieten und Pachten“ betraf eine Angelegenheit aus dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung und wurde daher auch in dieser behandelt. Zusammengefasst wurde im Prüfungsergebnis festgestellt, dass die Finanzlage der Gemeinde in 2021 als „geordnet“ angesehen werden könne. Der allgemeine Zuführungsbetrag vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt in Höhe von 437.516 Euro konnte komplett zur Eigenfinanzierung von Sachinvestitionen und Investitionszuweisungen, die Vermögenserwerbe und Baumaßnahmen und Zuweisungen für Investitionen an Dritte, wie den Breitbandausbau, verwendet werden. Schulden von null Euro standen allgemeinen Rücklagen in Höhe von gut 4,1 Millionen Euro gegenüber. Die „Ordnungsmäßigkeit der Verwaltungstätigkeit“ konnte festgestellt werden.

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