2,4 Millionen Euro sollen heuer in Trinkwasserversorgung fließen

Schonstett – Investitionen in Millionenhöhe zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung und erschwerte Planungen angesichts der Corona-Pandemie prägen das Haushaltsjahr 2020 des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Schonstetter Gruppe.

Die Versammlung stand gleich in mehrfacher Hinsicht unter besonderen Vorzeichen: Zum einen musste die Sicherheit der Teilnehmer durch die Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet werden. Zum anderen war es für mehrere Verbandsräte ihre letzte Teilnahme im Gremium, da sie in ihren jeweiligen Heimatgemeinden nicht mehr für den Gemeinderat angetreten waren.

Geschäftsleiter Manfred Hrdina gab einen Überblick über die zentralen Projekte des Verbandes. Neben umfangreichen Unterhaltsmaßnahmen am Leitungsnetz in den drei Mitgliedsgemeinden Amerang, Eiselfing und Schonstett in Höhe von rund 990 000 Euro seien auch erhebliche Investitionen mit einer Gesamtsumme von etwa 2,4 Millionen Euro eingeplant. Den Hauptposten stelle hier der Erwerb von Grundstücken als Tauschflächen für betroffene Bereiche rund um das künftige Wasserschutzgebiet bei Eiselfing dar. Erforderlich werde dafür eine Kreditaufnahme in Höhe von 2,3 Millionen Euro, so war zu hören.

„Bedingt durch das Coronavirus muss insbesondere bei den Bauprojekten mit zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden, welche auch die Planungen unseres Verbandes derzeit erschweren“, betonte Verbandsvorsitzender August Voit. Nichtsdestotrotz komme der Wasserzweckverband seinen Verpflichtungen zur Versorgung der Bürger mit hochwertigem Trinkwasser auch durch einen entsprechend koordinierten Personaleinsatz weiter mit vollem Einsatz nach.

Die anwesenden Verbandsräte stimmten der Haushaltssatzung 2020 und dem Finanzplan des Zweckverbandes geschlossen zu. re

Kommentare