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Mit Anfang 40 In die Lehre in Babensham

Michael Oberender ist „spätberufener“ Kaminkehrer und wird Innungsbester

Eine flotte Truppe: Unser Bild (zeigt von links) Geselle Peter Hochneder, Innungsbester Michael Oberender, Ausbilder Harry Petermann.
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Eine flotte Truppe: Unser Bild (zeigt von links) Geselle Peter Hochneder, Innungsbester Michael Oberender, Ausbilder Harry Petermann.

Familienvater, Fotograf, Anfang 40: Weil sich Michael Oberender beruflich verändern wollte, absolvierte er ein Praktikum beim Babenshamer Kaminkehrermeister Harry Petermann – und blieb hängen. Seine Lehre schloss der Münchner nun als Innungsbester ab.

Babensham – Das hätte sich der Münchner Michael Oberender nicht träumen lassen: Als „spätberufener“ Kaminkehrer ist er Innungsbester. Als ursprünglich gelernter Fotograf suchte er nach beruflicher Veränderung und absolvierte ein Praktikum als Kaminkehrer bei seinem späteren Lehrherrn Kaminkehrermeister Harry Petermann in Babensham. „Das ist nicht alltäglich“, schmunzelte der Lehrmeister.

Dort im Betrieb gefiel es Oberende so gut, dass er sich entschloss, im Herbst 2018 mit bereits Anfang 40 nochmal die Schulbank zu drücken und eine Lehre als Kaminkehrer zu starten. Kundenkontakt, Vermittlung von fundiertem Fachwissen, abwechslungsreiche Tätigkeiten, Arbeiten an der frischen Luft, wechselnde Einsatzorte – das war es unter anderem, was für Oberender diesen Beruf so interessant machte, wie er erzählt.

Nun hat er seine Ausbildung sogar als Innungsbester der Kaminkehrer-Innung Oberbayern abgeschlossen, freut sich sein Ausbilder. Nächstes Ziel sei die Meisterprüfung, um in einigen Jahren einen eigenen Kehrbezirk übernehmen zu können. Somit steht auch für Oberender fest: „Zum Glück gibt’s den Kaminkehrer.“ Der Kehrbezirk des Babenshamer Betriebes ist in München Neuhausen. (re)

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