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Ehrenmedaille für Soyener

Menschen in Not zu helfen ist das oberste Ziel

Bezirkstagspräsident Josef Mederer (links) überreichte die Bezirksmedaille an Dr. Georg Wimmer.
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Bezirkstagspräsident Josef Mederer (links) überreichte die Bezirksmedaille an Dr. Georg Wimmer.

Als Zeichen seiner Anerkennung verleiht der Bezirk Oberbayern an Menschen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich um das öffentliche Wohl verdient gemacht haben, die Bezirksmedaille.

Soyen - Heuer erhielt sie unter anderem Georg Wimmer aus Soyen.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer würdigte bei der Verleihung im Kloster Seeon, dem Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern, ehrenamtlich tätige Menschen als unverzichtbaren Teil der Gesellschaft und nannte das Engagement der ausgezeichneten Personen „ein Geschenk für unser Land“.

Zu den Geehrten zählte heuer auch Georg Wimmer aus Soyen. Er ist der 1973 der Feuerwehr beigetreten. Fast ein halbes Jahrhundert war er nicht nur Mitglied, sondern auch sehr aktiv. 33 Jahre war Wimmer Kreisbrandinspektor. Bis heute gibt es nur ganz wenige Menschen, die diese verantwortungsvolle Tätigkeit in Bayern so lange schultern, betonte Mederer. Dabei hatte Wimmer viele Jahre zusätzlich auch die Funkausbildung im Landkreis verantwortet, so der Laudator.

In den Jahrzehnten seiner Tätigkeit war Wimmer auch mit vielen Grenzerfahrungen konfrontiert: Bei Unfällen und Bränden werden die Opfer und deren Familien aus ihrem gesicherten Lebenslauf gestoßen. Und ihre bisherigen Lebensentwürfe zerstört. Dies mitzuerleben ist auch für die Helfer schwierig. Hier zu unterstützen, war ein wichtiges Anliegen von Wimmer, der neben seinem gelernten Beruf die Ausbildung zum Diakon ablegte und 2007 seine Weihen erhielt.

Menschen in Not zu helfen – das sehe der Geehrte stets als oberstes Ziel seines Wirkens an. Deshalb erscheint es folgerichtig, dass er federführend war bei der Gründung der Einheit für „PSNV-E“. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich die „Psychosoziale Notfallver-sorgung für Einsatzkräfte in Stadt und Landkreis Rosenheim“. Das Team wuchs zügig auf mehr als 20 Mitglieder an, die sich bereit erklärten, die nötige Ausbildung zu absolvieren und für die Kameraden und Kameradinnen in schwierigen Situationen da zu sein. Die Tätigkeiten erstrecken sich von der Vorsorge mit Ausbildungen über die Begleitung während und unmittelbar nach dem Einsatz bis hin zu Nachsorge-Veranstaltungen.

Sein ehrenamtliches Engagement speziell für die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen der Feuerwehren des Landkreis Rosenheim wurde bereits vom Landesfeuerwehrverband Bayern gewürdigt – zuletzt erhielt er mit dem Steckkreuz die höchste Auszeichnung, die der Freistaat Bayern an Angehörige der Feuerwehr vergeben kann. Der Bezirk Oberbayern fügte dieser hohen Ehrung nun die Bezirksmedaille hinzu.

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