„Mehrheiten sind nicht immer leicht zu finden“

Georg Hanslmeier Günster

Reichertsheim – Seit 24 Jahren war Georg Hanslmeier aus Albanstett im Reichertsheimer Gemeinderat.

Dazu kam er damals mit 26 Jahren, „weil‘s mich interessiert hat“.

Jetzt sollten einmal andere in den Gemeinderat, „die stellen sich das immer so leicht vor“, fasst Hanslmeier zusammen, „aber das ist es nicht“. Denn es sei gar nicht einfach, „für eine Sache Mehrheiten zusammenzubringen“, hatte er festgestellt.

Vieles werde als selbstverständlich wahrgenommen, sei es aber nicht, denn stets gehe ein Ringen um einen Kompromiss voraus, selbst bei solchen Dingen wie dem Trinkwasser, was er auch aus der Sicht des Zweckverbandes miterlebte. Und: „Wir sind da drin nicht zwölf Freunde, sondern einfach reingewählt!“ Der Umgang untereinander sei aber stets fair gewesen, es gab keine Parteipolitik, „denn dann kannst‘s vergessen“.

Wichtig war für ihn das Zusammenbringen der beiden Orte Reichertsheim mit Ramsau, die bis zur Flurbereinigung vormals selbstständig waren, „in beiden sollte die Entwicklung vo rangehen“ und das möglichst gerecht.

Zufrieden blickt er auf die Sanierung und Neubauten der kommunalen Gebäude wie Rathaus und Kindergarten. Das Kinderhaus ist erst vor wenigen Jahren eröffnet worden, die Einweihung des Rathauses steht im Sommer bevor.

Eine leistungsfähige Erschließung mit Breitband war ihm auch wichtig. Eigene Misserfolge sehe er keine, wenn auch nicht immer alles glatt lief. So habe der Dorfsaal trotz fertiger Planung und mit dem Trachtenverein als Betreiber nicht gebaut werden können und das „aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen kann“. kg

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