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DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Starkregen, Sturmböen und Hagel

DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Der DWD veröffentlichte am Sonntagabend (26. September) eine amtliche …
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Matthias Dörringer aus Schnaitsee hat den Kampf gegen die Leukämie verloren

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Der Schnaitseer Matthias Dörringer hat den Kampf gegen die Leukämie verloren. Er wurde nur 59 Jahre alt.

Schnaitsee – Matthias Dörringer wurde am 14. Dezember 1961 als dritter Sohn von Rosa und Matthias Dörringer geboren. Mit seinen Brüdern Hans und Rudi wuchs er in Hebertsham, Gemeinde Eiselfing, auf einem Bauernhof auf.

Banklehre beider Raiffeisenbank

In Wasserburg schloss er mit dem Abitur die Schulzeit ab und studierte anschließend in München Physik. Nach zwei Jahren Studium wechselte er zu einer zweijährigen Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank in Wasserburg. Sein liebster Aufgabenbereich war und blieb bis zu seinen letzten Tagen das Rechnungswesen. Lediglich die Standorte wechselten: Wasserburg, Rosenheim und Bad Aibling. Am wichtigsten waren ihm seine Arbeitskollegen, sie waren für ihn wie eine zweite Familie.

1998 schloss er mit seiner Frau Elisabeth vor dem Standesbeamten in Eiselfing den Bund der Ehe. Gemeinsam baute das Paar das Haus in Schmidham, es zog im September 2002 nach Schnaitsee. 2003 traten Elisabeth und Matthias Dörringer vor den Traualtar in der Pfarrkirche Schnaitsee. Ihnen wurden drei Kinder, Lukas, Raphael und Martina, geschenkt.

In seiner Freizeit war der Verstorbene gerne zu Hause bei seiner Familie. Lesen, fernsehen, auf der Terrasse gemütlich mit seinen Liebsten einen Kaffee trinken – das mochte er. Außerdem ging er gern zum Schwimmen oder begleitete seine Kinder auf den Fußballplatz. Zu den schönen Erinnerungen gehören auch die gemeinsamen Urlaube mit der Familie.

Diagnose Blutkrebsim Jahr 2019

Auch wenn er gesundheitlich in seinem Leben manchmal Probleme verspürte, so konnte er auf ein glückliches und zufriedenes Leben zurückblicken. Doch Ende Januar 2019 kam die Diagnose Blutkrebs. Ab da war das Leben bestimmt durch die Krankheit.

Mit viel Hoffnung und großer Dankbarkeit erfüllte ihn im März 2020 die große Anteilnahme der Arbeitskollegen, der Nachbarn und der Dorfgemeinschaft mit den Vereinen in Schnaitsee. Pandemiebedingt konnte zwar eine bereits organisierte Typisierung nicht mehr durchgeführt werden, dennoch fand sich ein geeigneter Spender.

Nach der Stammzellentransplantation freute sich Matthias Dörringer bis zum Herbst mit seiner Familie über seinen stabilen Gesundheitszustand. Leider musste er dann mit einer zweiten Abstoßreaktion, die im Dezember sehr heftig ausfiel, zurechtkommen. Eine schwere Lungenentzündung raubte ihm seine letzte Lebenskraft.

Auf der Intensivstation im Klinikum Traunstein konnten sich seine Ehefrau Elisabeth und seine Kinder noch von ihm verabschieden.

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