Marienkirche steht im Bann der „Durchwachsenen Silphie“

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Heuer zeigt sich allerorten das imposante Wachstum der „Durchwachsenen Silphie“.

Bei einem Fototermin von Josef Unterforsthuber aus Schnaitsee am Silphiefeld bei Manzing wurde der Mehrwert für Insekten deutlich. Tausende schwirrten um die strahlend gelben Blüten. Trotzdem steht bei den über zweieinhalb Meter hohen Pflanzen die Messlatte, die der Mais in Bezug auf den Ertrag gesetzt hat, ziemlich hoch. „Wenn wir alles zusammenrechnen und einkalkulieren, dass wir jetzt jahrelang praktisch keine Arbeit mehr haben, dürfte das Ergebnis etwa 80 Prozent gegenüber dem Mais betragen“, konstatierte im letzten Jahr Simon Voit aus Obing bei einer Exkursion in Schnaitsee. Er hob aber auch hervor, dass die Silphie als Bodendecker und für die Gesundheit des Bodens sehr wertvoll ist. In diese Richtung argumentierte auch Raphael Röckenwagner vom Maschinenring Traunstein: „Die Silphie macht Sinn bei besonderen Verhältnissen. Sie ersetzt den Maisanbau nicht auf großen Flächen.“ Und so passt die goldgelbe Silphie auch auf das Hanggelände am Ortsrand von Schnaitsee. Hier ist sie nicht nur ein üppiges Nahrungsangebot für Honigbienen und weitere Insekten, sondern ist auch eine Wohltat für das menschliche Auge. Ein weiterer positiver Aspekt gegenüber dem Maismonopol auf riesigen Flächen! Unterforsthuber

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