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Landesspiele

„Richtig Gänsehaut“: So hat sich die Stiftung Attl bei den Special Olympics geschlagen

Die Sportler ziehen in die Donau-Arena ein.
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Die Sportler ziehen in die Donau-Arena ein.

Judo, Klettern und Schwimmen: So haben sich die Teilnehmer der Stiftung Attl geschlagen.

Regensburg/Wasserburg – Rund 1.000 Menschen mit geistiger Behinderung sind in Regensburg bei den Landesspielen von Special Olympics Bayern angetreten. Darunter waren auch 13 Teilnehmer aus der Stiftung Attl – im Judo, Klettern und Schwimmen. Mit zahlreichen Medaillen kehrten sie zurück nach Wasserburg, teilt die Stiftung Attl in einer Pressemitteilung mit.

Freute sich über Gold: Sabrina Bargel (rechts).

„Ich bin überglücklich“, freut sich Sabrina Bargel über Gold im Judo. „Ich habe alle meine Kämpfe gewonnen.“ Erfolgreich waren aber auch ihre Mannschaftskameraden Stefan Oppelt und Florian Stöger, die sich über Silber in ihrer Wertungsgruppe freuten, sowie Thomas Dobrouschek und Florin Linsner, die beide Bronze gewannen.

„Wir hatten heuer gute Medaillenchancen“, meint Gerhard Posch, Judotrainer und Leiter der Wasserburger Delegation. Eigentlich hätte die Veranstaltung bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollen, wurde dann aber pandemiebedingt um ein Jahr verschoben, lautet die Pressemitteilung weiter.

Die Attler Judoka (von hinten links): Sabrina Bargel, Florian Stöger, Stefan Oppelt, Gerhard Posch, Rita Lunghamer, Daniela Gruber, Thomas Dobrouschek und Florian Linsner.

Bewegend war schon allein die Eröffnungsveranstaltung. Begleitet vom Polizeiorchester Bayern und unter den Augen von Prinz Leopold von Bayern zogen die Athleten feierlich in die Regensburger Donau-Arena ein. Radiomoderator Markus Othmer führte durch das Programm, das mit Einlagen von verschiedenen Tanz- und Sportgruppen aufwartete. Umjubelt wurde auch der Auftritt der Regensburger Domspatzen und der Einzug des Olympischen Feuers. Florian Linsner, Judoka und mehrfacher Teilnehmer an Special-Olympics-Veranstaltungen, meinte begeistert: „Ich hatte richtig Gänsehaut, als die Fahne hereingetragen wurde und das Feuer angezündet worden ist.“

„Es ist immer wieder begeisternd zu sehen, was hier los ist“, schwärmt auch Burkard Rappl vom Beirat des Präsidiums der Special Olympics, ehemaliger Stiftungsrat aus Attl, „allein die Eröffnungsveranstaltung hat mich schwer beeindruckt.“

Beim ersten Wettkampftag traten die Mannschaften und Einzelsportler in ihren Disziplinen an und wurden dann entsprechend ihrer Ergebnisse in Leistungsklassen eingeteilt. Innerhalb dieser ging es dann in den Finalwettbewerben um Medaillen und Platzierungen.

Die Kletterer mit hinten (von links): Mario Otto, Jacqueline Franz, Josef Staudhammer, Klaus Duscher. Vorne (von links): Christoph Schreiner, Benedict Oberst und Maximilian Ertl.

Dabei waren auch die Kletterer aus Attl erfolgreich. Die größte Leistung verbuchte Christoph Schreiner aus Eiselfing, der im Schwierigkeitsgrad 6+ – der schwerste, der an diesem Tag überhaupt geklettert wurde – die zweitbeste Leistung aller Teilnehmenden erbrachte.

Silber im Klettern: Benedict Oberst

uch die Medaillenausbeute des übrigen Kletterkaders konnte sich sehen lassen. So gewannen Klaus Duscher und Josef Staudhammer Gold in der jeweiligen Leistungsklasse. Viermal Silber gab es für Benedict Oberst, Jacqueline Franz, Maximilian Ertl sowie Christoph Schreiner. Mario Otto verfehlte nur knapp eine Medaille und landete auf dem vierten Rang.

08: Silber im Schwierigkeitsgrad 6+ (hier: 4): Christoph Schreiner

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Zweimal Silber im Brustschwimmen: Carina Hampel.

Beim Schwimmen überzeugte Carina Hampel, die mit ihren Eltern angereist war. In ihrer Paradisziplin, dem Brustschwimmen, gewann sie sowohl über die 50 als auch über die 100 Meter jeweils die Silbermedaille. „Man findet hier Freunde und die Stimmung ist super“, meint Judoka Sabrina Bargel. „Man kämpft hier nicht gegeneinander, sondern miteinander“.

Bronze im Judo: Thomas Dobrouschek (oben).

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