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FRIEDENSPLAKATWETTBEWERB DER LIONS-CLUBS „Wir sind nicht allein“

Schüler aus Wasserburg zeigen bei weltweitem Malwettbewerb ihre Visionen zum Thema Frieden

Die Sieger der Wasserburger Realschule (von links): Katharina Thaler, Marika Stettner, Leo Köhldorfner, und Felix Warmedinger)
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Die Sieger der Wasserburger Realschule (von links): Katharina Thaler, Marika Stettner, Leo Köhldorfner, und Felix Warmedinger)

In der Pandemie fühlten sich viele Kinder und Jugendliche allein gelassen mit ihren Sorgen und ihrer Einsamkeit. Da kam ein Malwettbewerb des Wasserburger Lions-Club gerade recht. Die 6. Jahrgangsstufen vom Luitpold Gymnasium und der Anton-Heilingbrunner-Realschule in Wasserburg beteiligten sich.

Wasserburg – Kreativ übermittelten Schülerinnen und Schüler aus Wasserburg in schwierigen Zeiten eine wichtige Friedensbotschaft: „Wir sind alle verbunden – weltweit“, ein Schulterschluss mit Gleichaltrigen auf dem gesamten Globus.

Teilnahme trotz Corona ermöglicht

Regine Werner, Mitglied im Wasserburger Club und derzeit zugleich Zonenleiterin für Bayern-Süd bei den Lions, organisierte das Projekt und war „gerade trotz oder wegen Corona“ erfreut über die Teilnahme der 6. Jahrgangsstufen von 2 Wasserburger Schulen, dem Luitpold Gymnasium und der Anton-Heilingbrunner-Realschule.

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Unterstützt und begleitet wurde der Wettbewerb von Präsident Dr. Nikolaus Dehmel und den Wasserburger Lions-Clubmitgliedern. Dehmel würdigt die mittlerweile 33-jährige Tradition dieses Projekts: Es gelte, die Verbundenheit aller im Miteinander der internationalen Gemeinschaft aufzuzeige. „Wir helfen und fördern von der Region in die Welt hinein. Das ist unsere Aufgabe und unser Ziel“, stellte er dazu fest.

Platz eins gab es am Gymnasium für dieses Werk von Jonas Bendner Burlefinger

Zum Schuljahresende fand nun die Prämierung der Ergebnisse statt. Eine Jury aus 4 Mitgliedern der Wasserburger Lions entschied, wer die Mottovorgabe als Idee am überzeugendsten und künstlerisch am kreativsten umgesetzt hatte.

Bei der Siegerpräsentation an der Realschule nahm Schuldirektor Markus Hösl-Liebig besonders Bezug auf die Friedenstaube, die bei vielen der vorgelegten Wettbewerbsbilder im Mittelpunkt der bildnerischen Gestaltung stand.

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„Verbunden mit der Weltkugel und den in vielen Arbeiten verwendeten sternförmigen Flaggen vieler Länder oder dem Regenbogen als Symbol auf die Diversität der Weltbevölkerung ist die Friedenstaube eine weltweite Botschaft dafür: Keiner kann alleine sein“, sagte der Schulleiter.

Als Lehrer und Leiter der Schule sehe er zusätzlich in den positiven Stimmungen der Bilder die Freude darüber, nach den langen Pandemieeinschränkungen wieder in die Schule gehen und Freundschaften erleben zu können. „Das sollten wir uns behalten und uns immer daran erinnern“ forderte Hösl-Liebig die Schülerschaft auf. Er würdigte auch das Engagement von Isabella Kristen, Kunstlehrerin an der Realschule Wasserburg und engagierte Begleiterin des Projekts.

Die Siegerarbeit an der Realschule Wasserburg stammt von Marika Stettner.

Die Preisträger an den beiden Schulen

Den 1. Preis erhielt das Bild von Marika Stettner, für den 2. Preis wurde Leo Köhldorfner ausgezeichnet. Beide verwendeten das Symbol einer Weltkugel, die von der Friedenstaube getragen wird. Beim 3. Preis konnte sich die Jury aufgrund der beiden guten Ideen nicht auf ein Bild einigen. Deshalb entschieden sie sich für 2 Preisträger auf dem 3. Platz: Katharina Thaler und Felix Warmedinger.

Felix Rutkowski, Kunstlehrer und Leiter des Plakatprojekts am Luitpold Gymnasium, stellte die Aufgabe, eine zukünftige Welt zu zeigen, in den Mittelpunkt der Wettbewerbsaufgabe. Seine Schüler sollten sich mit ihren Bildern dem Thema mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit durch Verbundenheit nähern.

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Selbst stellten dann die 3 Preisträger die Gedanken zu ihren Werken vor. Mit dem 3. Preis wurde Alessia Pop ausgezeichnet. Sie möchte mit ihrem Bild auf die Diversität – egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Religion – hinweisen. „Egal wie, wir sind alle verbunden und gehören zusammen“, sagte sie. Den zweiten Preis erhielt Paul Menzel. Ihm war es wichtig, die Weltkugel als kleinen Teil im Universum zu zeigen, die nur im gemeinsamen Handeln erhalten bleiben kann. Das Siegerbild entwarf Jonas Bendner. Er stellte die Friedestaube in den Mittelpunkt, die die Weltkugel mitzieht – hinein in die Zukunft der jungen Menschen. Verbunden mit einer Leine, geschaffen aus den Fahnen aller Länder. Stolz über die engagierte Teilnahme an dem Wettbewerb war Schulleiterin Verena Grillhösl, die sowohl die Ergebnisse als auch die hohe Teilnehmerzahl hervorhob.

Die Sieger der Wettbewerbe erhielten je einen Wasserburger-Gutschein, ausgestattet mit einem Geldbetrag von 100, 50 oder 25 Euro.

Die Sieger am Luitpold-GymnasiumWasserburg (von links) wurden : Alessia Pop, Jonas Bendner und Paul Menzel. Burlefinger

Schafft es eine Arbeit bis nach News York?

Die Reise der Siegerplakate muss damit noch nicht zu Ende sein. Denn es besteht die Möglichkeit, dass ein regionales Siegerplakat bis zu Lions International nach New York weitergeleitet wird und dort an der Auslobung des Hauptpreises teilnimmt. Verbunden wäre das mit einer Reise in die nordamerikanische Metropole und einem Hauptpreis von 5.000 US-Dollar.

Weltweiter Kunstwettbewerb

Seit über 3 Jahrzehnten sponsern Lions-Clubs auf der ganzen Welt einen besonderen Kunstwettbewerb in Schulen und Jugendgruppen. Mit dem Erstellen von Friedensplakaten sollen Kinder die Möglichkeit bekommen, ihre Visionen vom Frieden auszudrücken und die Welt durch Kunst und Kreativität zu inspirieren. Erstmals in diesem Jahr beteiligte sich auch der Wasserburger Lions-Club an der weltweiten Aktion. Unter dem Motto „We Are All Connected – Wir sind alle verbunden“ – waren die jungen Menschen eingeladen, sich diese Verbindungen vorzustellen, zu erforschen und künstlerisch-visuell auszudrücken.

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