Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


RUNDER GEBURTSTAG

Maitenbether Georg Selmeier rät zu seinem 85. Geburtstag: „nie aufhören, positiv zu denken“

Georg Selmeier feiert zufrieden seinen 85. Geburtstag.
+
Georg Selmeier feiert zufrieden seinen 85. Geburtstag.

„Man darf sich nie gehen lassen und man muss einfach immer aktiv auf seine Mitmenschen zugehen“, schildert Georg Selmeier aus Maitenbeth sein Lebensmotto angesichts seines 85. Geburtstages, den er bei bester Gesundheit und geistiger Frische feiern konnte.

Maitenbeth – Georg Selmeier wurde am 18. März 1936 in Gangkofen bei Landshut geboren, wuchs dort mit zwei Brüdern und drei Schwestern auf und ging hier zur Schule. Er lernte das Schreinerhandwerk.

Schon mit neun Jahren machte er auf Initiative seines Bruders Hans zum ersten Mal Bekanntschaft mit einer Orgel, damals aber noch nicht ahnend, dass ihn dies fast sein ganzes Leben lang begleiten sollte. In der Moosburger Gegend arbeitete er an drei verschiedenen Stellen als Schreiner. Mit 14 Jahren durfte er nach zwei Jahren Klavierunterricht sein erlerntes Können beim Orgelspielen auch in unterschiedlichen Kirchen zeigen.

Lesen Sie auch: 12 neue Bauparzellen entstehen am Schmiedsee in Maitenbeth

1960 zog er dann, wiederum initiiert von seinem Bruder Hans und eingeleitet vom damaligen Pfarrer Axenböck und dessen Haushälterin Margarete (Gretl) Specht, nach Maitenbeth und übernahm dort die verwaiste Organistenstelle. Er kam im Linner-Haus unter, eine Arbeitsstelle fand er beim Gilnhammer.

1963 heiratete Georg Selmeier seine Frau Rita. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, zwölf Enkel und eine Urenkelin folgten. 1967 wurde das in der heutigen Haagerstrasse erbaute Eigenheim bezogen. „Insbesondere alle Schwager haben uns dabei kräftig unterstützt, sonst hätte wir das nicht geschafft“, blickt er heute zurück.

Vor Corona hat er zweimal in der Woche Schafkopf gespielt, war regelmäßig beim Stockschießen in Rechtmehring sowie Dorfen und hat in Wasserburg und Dorfen in Vereinen an Schachwettkämpfen teilgenommen. „Leider hat das ja alles aufgehört. Ich hoffe, dass es bald wieder anders wird.“

Georg Selmeier war Gründungsmitglied sowie langjähriger Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes und führt heute noch die im Jahr 2000 von ihm ins Leben gerufene Männer Schola. Von 1960 bis 2000 leitete er den Kirchenchor. Von 1960 bis 2018 war er Organist in Maitenbeth und hilft immer noch aus, wenn Not am Mann ist.

Auch interessant: Gemeinderat Maitenbeth thematisiert Jahresrechnung und überplanmäßigen Ausgaben

„Nach einem überstandenen Herzinfarkt und einem ausgeheilten Magen-Darm Geschwür habe ich mich gesundheitlich wieder gut stabilisiert und kann derzeit nicht jammern. Ich hoffe, das bleibt noch lange so“, sagt der Jubilar. Im Dezember vergangenen Jahres musste er seine schwer kranke Frau Rita zu Grabe tragen, die er fast fünf Jahre aufopferungsvoll gepflegt hatte.

„Ich bin immer noch Selbstversorger, stehe auf meinen eigenen Beinen und bin mobil. Es beruhigt aber ungemein, dass meine Kinder und insbesondere meine Schwiegertochter Elfriede immer für mich da sind, auf mich schauen und ich mich auf sie verlassen kann, wenn ich sie wirklich brauche“, sagt er.

„Groß feiern, das war ja leider nicht möglich, aber es hat mich unglaublich gefreut, dass Verwandte, Nachbarn und Freunde an mich gedacht und mir so zahlreich gratuliert haben. Da merkt man einfach, dass man noch nicht vergessen ist.“

Mehr zum Thema

Kommentare