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Im dritten Anlauf:

Maitenbether Feuerwehrverein findet keinen Vorsitzenden

Nach der Wahl der FFW Maitenbeth mit Bürgermeister und Wahlleiter Thomas Stark (Dritter von links) und Kreisbrandrat Harald Lechertshuber (rechts) auf der ersten Jahresversammlung nach drei Jahren: (von links) Jan Köbinger, Kommandant Christoph Heidinger, Zweiter Vorsitzender Christoph Deuflhart, Michael Waldenmayer, Bernhard Kirchmaier, Daniel Beranek, Werner Grandl, Josef Lang, Franz Follner und Zeno Grasser.
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Nach der Wahl der FFW Maitenbeth mit Bürgermeister und Wahlleiter Thomas Stark (Dritter von links) und Kreisbrandrat Harald Lechertshuber (rechts) auf der ersten Jahresversammlung nach drei Jahren: (von links) Jan Köbinger, Kommandant Christoph Heidinger, Zweiter Vorsitzender Christoph Deuflhart, Michael Waldenmayer, Bernhard Kirchmaier, Daniel Beranek, Werner Grandl, Josef Lang, Franz Follner und Zeno Grasser.
  • VonLorenz Richterstetter
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Arbeitsberichte und Neuwahlen standen im Fokus der Jahresversammlung der Feuerwehr Maitenbeth – leider mit einer Ernüchterung, da sich für den Posten des Vorsitzenden kein Kandidat fand. Als Kommandant wurde Christoph Heidinger bestätigt.

Maitenbeth – Nach drei Jahren Pause fand erstmals wieder eine Jahresversammlung der Feuerwehr Maitenbeth statt. Christoph Deuflhart berichtete zunächst über die vergangenen drei Jahre:

2019 hatte es noch Feste und Feiern gegeben, 2020 mussten jedoch coronabedingt alle Veranstaltungen bis auf die Aktion „Kesselfleisch To Go“ abgesagt werden. Auch 2021 waren keine Planungen möglich. 2022 nahm das Vereinsleben wieder Fahrt auf: Man beteiligte sich am Gründungsfest der FFW Hohenlinden, wird bei der Hochzeit von Daniel Erber Spalier stehen, und zum Feuerwehrfest am Sonntag und Montag, 21. und 22. August, sind alle aufgefordert, mit anzupacken.

53 Aktive

Für die aktive Mannschaft betrachtete Kommandant Christoph Heidinger den Zeitraum 2019 bis 2021. Die Mannschaftsstärke betrug am 1.1.2019 51 Aktive, darunter eine Frau. Aus der Jugendfeuerwehr sind vier Männer und zwei Frauen dazugestoßen. Ihren aktiven Einsatzdienst beendet haben Albert Wimmer und der langjährige Gerätewart Zeno Grasser. Als Quereinsteiger wurde Ronny Richter in die Reihen der Aktiven aufgenommen. Somit standen am 31.12.2021 53 Aktive zur Verfügung.

Corona schränkte Übungen und und Jugendarbeit ein

Zwei Mitglieder absolvierten einen ATS-Lehrgang und drei nahmen in Haag beim THL-Lehrgang teil. Weitere Ausbildungen konnten wegen Corona nicht mehr abgehalten werden. 2019 wurden 33 Einsätze mit insgesamt 559 Einsatzstunden geleistet. 2020 gab es 15 Einsätze mit 220 Einsatzstunden und 2021 19 Einsätze mit 261 Einsatzstunden. Man hielt 2019 33 Übungen ab, 2020 14 Übungen und 2021 15 Übungen. Im Berichtszeitraum gab es keine größeren Anschaffungen, dafür wurde jetzt das lang ersehnte Tanklöschfahrzeug TLF 3000 übergeben, das bereits zum Einsatz kam.

Auch Jugendwart Elias Nitsche hatte mit Einschränkungen in der Jugendarbeit im Berichtszeitraum zu kämpfen. Erst seit Anfang dieses Jahres werden wieder vermehrt Aktivitäten durchgeführt. Aktuell sei man in erster Linie mit der Einweisung in das TLF 3000 beschäftigt. Es gab fünf Zugänge bei der Jugendfeuerwehr, sechs seien zu den Aktiven gewechselt. Derzeit leisten 14 Mitglieder aktiven Dienst, davon acht Jungen und sechs Mädchen.

Zwei Neuzugänge bei den Atemschutzträgern

Der Leiter des Atemschutzes Daniel Beranek vermeldete mit Jan Köbinger und Christoph Oberpichler zwei Neuzugänge, ausgeschieden sind Josef Bachmaier und Josef Unterhaslberger. In den vergangenen drei Jahren wurden zehn Atemschutzübungen abgehalten, in der Truppe sind 15 Atemschutzgeräteträger tätig.

Werner Grandl berichtete – dank des Hallenfestes 2019, der Aktion Kesselfleisch To Go“ 2020 sowie Spenden und Mitgliedsbeiträgen – über eine positive Entwicklung des Kassenstandes. In der Jugendkasse dagegen sei ein kleines Minus zu verzeichnen gewesen. Nachdem die Kassenprüfer Markus Linner und Christian Stoiber eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt hatten, erfolgte die Entlastung von Kassier und Vorstand einstimmig.

Unter der Leitung von Bürgermeister Thomas Stark wurden schriftlich Neuwahlen durchgeführt. Michael Waldenmayer stellt sich dabei als Zweiter Kommandant nicht mehr zur Verfügung. Der Posten des Vorsitzenden konnte nicht besetzt werden, da sich auch im dritten Anlauf kein Kandidat fand.

Lena Grandl und Elias Stadler wurden offiziell in die Jugendfeuerwehr aufgenommen.

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Kreisbrandrat Harald Lechertshuber hob in seinen Grußworten die Aufbruchsstimmung nach der Pandemie hervor, betonte aber auch, dass diese Pandemie die Aufgaben der Feuerwehr nicht ausbremsen dürfe. Er zeigte sich besorgt und enttäuscht darüber, dass auch im dritten Anlauf kein neuer Vorsitzender gefunden werden konnte, obwohl diese Aufgabe in der breiten Bevölkerung ein hohes Ansehen genießt.

Linner regte an, dass die Führerscheinausbildung für die Fahrzeuge der FFW unbedingt ausgeweitet werden soll. Kommandant Heidinger will dies in Angriff nehmen.

Deuflhart kündigte an, dass anstehende Ehrungen zeitnah und in einem würdevollen Rahmen nachgeholt werden sollen.

Die neuen Verantwortlichen:

Als Kommandant bestätigt wurde Christoph Heidinger, sein Stellvertreter wird künftig Daniel Beranek sein. Gerätewart ist Franz Follner fungieren. Christoph Deuflhart wurde als Zweiter Vorsitzender einstimmig gewählt und wird somit auch künftig die Belange der Feuerwehr steuern. Kassier bleibt Werner Grandl, Schriftführer Bernhard Kirchmaier. Zu Beisitzern wurden Josef Lang, Jan Köbinger und Michael Waldenmayer gewählt. Kassenprüfer sind auch künftig Markus Linner und Christian Stoiber.

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