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„Die Gemeinde lebt vom Engagement der Bürger“

Maitenbeth: Die Millionensumme fließt durch die Einkommenssteuer in den Haushalt

Anerkennung der Gemeinde gab es für ausgezeichnete Schüler (von links): Florian Simmeth, Christoph Hagenbusch, Bürgermeister Thomas Stark, Lilian Froschauer und Ulrich Huber.
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Anerkennung der Gemeinde gab es für ausgezeichnete Schüler (von links): Florian Simmeth, Christoph Hagenbusch, Bürgermeister Thomas Stark, Lilian Froschauer und Ulrich Huber.
  • Regina Mittermair
    VonRegina Mittermair
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Straßensanierungen, mehr Mitarbeiter für den Bauhof und weniger Unfälle: Maitenbeths Bürgermeister Thomas Stark resümiert das vergangene Jahr.

Maitenbeth – Thomas Stark ist seit zwei Jahren Bürgermeister in Maitenbeth. Und doch war die Bürgerversammlung am Dienstagabend eine Premiere für ihn. „Aufgrund von Corona haben wir in den vergangenen beiden Jahren keine Bürgerversammlung abhalten können, darum schauen wir jetzt erst auf die Entwicklungen zurück“, hieß es vom Gemeindeoberhaupt.

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Die gesamte Gaststube im Gasthaus Boschner war gefüllt, neben dem Altbürgermeister Josef Kirchmaier kamen auch zahlreiche Gemeinderatsmitglieder und Interessierte aller Generationen. Thomas Stark ließ jederzeit Wortmeldungen zu. „Die Gemeinde lebt vom Engagement der Bürger“, ist sich Stark sicher.

Gesamthaushalt von Maitenbeth bei über sechs Millionen

„Mittlerweile haben wir 14 anstatt zwölf Gemeinderatsmitglieder, unser Ort zählt mehr als 2.000 Einwohner“, so Stark. Während es in zahlreichen Kommunen überwiegend höhere weibliche Einwohnerzahlen gebe, verhält sich hier der 2059-Seelen-Ort anders: Aktuell leben 1.053 Bürger und 1.006 Bürgerinnen in der Kommune.

Die Gemeinde Maitenbeth blickt aktuell auf einen Gesamthaushalt in Millionenhöhe. Im Jahr 2020 wurde ein Gesamthaushalt in Höhe von 6,61 Millionen Euro gezählt, dabei schrieb die Kämmerei beim Verwaltungshaushalt insgesamt 3,85 Millionen Euro in die Bücher, beim Vermögenshaushalt kamen 2,76 Millionen Euro zusammen.

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Das Jahr 2021 konnte einen erhöhten Haushalt verbuchen. Insgesamt waren es 8,66 Millionen Euro, wobei sich der Verwaltungshaushalt auf 4,8 Millionen Euro und der Vermögenshaushalt auf 3,86 Millionen Euro belaufen. „Unsere größte Einnahmequelle stellt zweifelsfrei die Einkommenssteuerbeteiligung dar“, hieß es vom Rathauschef weiter. So sei man 2019 auf 1,4 Millionen Euro gekommen, 2020 auf 1,44 Millionen und im vergangenen Jahr sogar auf 1,57 Millionen. „Jede und jeder unterstützt damit die Gemeinde“.

Thomas Stark verwies auf zahlreiche angedachte Investitionen im Gemeindegebiet. Dennoch hoffe er auf Nachsicht, wenn nicht alle gewünschten und sicher auch notwendigen Punkte gleich auf einmal umgesetzt würden, sondern man hier auch nur abarbeiten könne, „was der Ort zu leisten vermag“.

Dass es an zahlreichen Stellen im Gemeindegebiet Verbesserungen geben müsse, sei nicht von der Hand zu weisen, ist sich Stark mit den Bürgern einig.

So werde beim Bauhof abgewogen, welche Ausgaben sinnvoll erscheinen. Man plane etwa zusätzliche Hallenflächen und Sozialräume. Auf den Kauf einer gebrauchten Mähmaschine verzichte man, Bankett-Mäharbeiten vergebe die Verwaltung an den Zweckverband zur Unterhaltung von Straßen- und Landschaftspflege (GUZV).

Straßensanierungen im Gemeindegebiet erforderlich

Für den eigenen Bauhof wurde jedoch ein neuer Kipper bestellt, die derzeit zwei Mitarbeiter würden zeitnah wieder auf drei aufgestockt. Außerdem strebe man Sanierungen einiger Straßen im Gemeindegebiet an, so der Bürgermeister weiter, etwa zwischen der B 12 und dem Weiher, aber auch die Josef-Eisenauer-Straße, Hauserstraße oder den Bereich zwischen Brandstätt und Brand oder zwischen der MÜ 43 und Marsmeier. „Wir müssen hier behutsam vorgehen, haben aber alle Notwendigkeiten notiert“, bekräftigt Stark.

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Für den Bürgermeister war es außerdem wichtig, dass er zum Applaus für alle Ehrenamtlichen aufrief. „Ohne jeden Einzelnen ginge es nicht“. 54 Aktive bei der Freiwilligen Feuerwehr gebe es. 15 Mitglieder in der Jugendgruppe zeigten sich engagiert. „Jugendarbeit ist toll und vor allem sehr wichtig“, so Stark.

Ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF 3000) erhalte die Feuerehr voraussichtlich im Juni, außerdem stünde die Sanierung des Feuerwehrhauses an. Aufgrund der Verkehrsberuhigung der B 12 seit Nutzung des Autobahnausbaus der A 94 hätten sich die Einsatzstunden bei Unfällen reduziert, berichtet der Rathauschef.

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