96 Mädchen und Buben besuchen Kinderhaus

Der Schulbus scheitert in Rechtmehring beim Heimfahren der Kinder an der engen Einfahrt zur Kreisstraße Richtung Antenau und Hart. Darum soll an der südlichen Seite (im Bild links) um 65 Quadratmeter erweitert werden. Manzinger

Rechtmehring – Das Kinderhaus Rechtmehring war Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Der Erweiterungsbau des Kinderhauses ist fertig, Mitte Dezember bezogen die kleinen Mädchen und Buben die neuen Räume. Die Gesamtbaukosten betrugen rund 1,6 Millionen Euro (wir berichteten). Im Rahmen der Erweiterung der Einrichtung war eine Pflasterung erforderlich geworden. Die Zustimmung zu den Mehrkosten von 2880 Euro war im Gemeinderat eine Formsache und erfolgte einstimmig.

Friedrich Köbinger, Verbundpfleger des Kita-Verbundes der Pfarreien Haag, Kirchdorf, Maitenbeth, Rechtmehring, informierte das Gremium über die aktuelle Situation des Kinderhauses. Derzeit besuchen 96 Kinder die Einrichtung, davon 84 den Kindergarten und zwölf die Krippe. Im Herbst wird die zweite Krippengruppe mit maximal zwölf Kinder eröffnet. Im Kindergarten sind dann noch für maximal weitere 18 Kinder Plätze frei. Weiterhin betrieben wird der Waldkindergarten, bei dem bis zu 15 Kinder unterwegs sind. Diese werden von drei Betreuerinnen begleitet.

Der Anstellungsschlüssel beträgt derzeit 10,4. Das bedeutet, dass rechnerisch 10,4 Kinder von einer Kindergartenmitarbeiterin betreut werden. Besonders förderungswürdige Kinder werden mit einem höheren Förderfaktor gewichtet.

Viel Autoverkehr herrscht beim Bringen und Abholen der Kinder. Deswegen sind die Eltern bereits gebeten worden, nicht mehr in den engen Hof einzufahren. Verschärft wird die Situation bei etwaigen längeren Gesprächen der Eltern mit dem Personal oder auch durch einen Plausch mit anderen Eltern. Die Schulkinder von Hart werden seit dem aktuellen Schuljahr direkt abgeholt, da der Bus über Antenau von der Kreisstraße MÜ 43 einfährt. Beim Heimweg mittags ist dies nicht möglich, da die sehr unübersichtliche und enge Einfahrt von Antenau in die Kreisstraße mit einem großen Schulbus ohne Verkehrsgefährdung vor allem der gegenüberliegenden Straßenseite nicht möglich ist. Deswegen soll die Einfahrt an der südlichen Seite abgerundet und damit um 65 Quadratmeter vergrößert werden. Die Gespräche mit der Grundstückseigentümerin laufen, erfuhr das Gremium. Franz Ebersberger (Wählergemeinschaft Rechtmehring) brachte hier den Wunsch nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung ins Spiel. „Schwierig“, entgegnete Bürgermeister Sebastian Linner (Wählergemeinschaft Rechtmehring). Andererseits sei nicht nachzuvollziehen, dass auf der Kreisstraße von Rechtmehring Richtung Haag über lange Strecken Tempo 70 gelte. Franz Manzinger

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