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Papst Benedikt war der Professor

Ludwig Götz und Willibald Mittermeier aus Grünthal feiern Goldenes Priesterjubiläum

Pfarrer Willibald Mittermeier während der Messe. Seine Eltern prägten ihn und legten den Grundstein für sein Leben als Priester. Bei seinem Jubiläumsgottesdienst trug er dasselbe Priestergewand wie damals bei seiner Primiz.Fill
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Pfarrer Willibald Mittermeier während der Messe. Seine Eltern prägten ihn und legten den Grundstein für sein Leben als Priester. Bei seinem Jubiläumsgottesdienst trug er dasselbe Priestergewand wie damals bei seiner Primiz.Fill
  • VonMarianne Fill
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Ludwig Götz und Willibald Mittermeier wurden beide 1971 zum Priester geweiht. Jetzt nach 50 Jahren begingen sie in ihrer Heimatpfarrei in Grünthal ihr Goldenes Priesterjubiläum. Dabei erinnerten sie sich auch an ihre Ausbildungszeit – Mittermeier hatte sogar den späteren Papst Benedikt als Professor.

Unterreit – Pater Ludwig Götz wuchs mit fünf Geschwistern in Oberbierwang auf. Die Eltern legten den Grundstein für seinen Glauben und seine Lebenseinstellung, die schlussendlich dazu beitrug, dass er sich zum Priester weihen ließ. Götz besuchte das Gymnasium der Redemptoristen in Gars, kam anschließend in ein Internat nach Ingolstadt und machte in Forchheim sein Abitur. Die Verbindung zu den Redemptoristen ist nie abgebrochen und so trat er in denselbigen Orden ein. Zum Priester geweiht wurde Götz am 31. Mai 1971 in Gars durch Kardinal Döpfner.

Leiter Exzerzitienhaus Maria Hilf in Cham

Nach der Priesterweihe war er als Kaplan in Ampfing und Forchheim tätig, anschließend arbeitete er viele Jahre als Gemeindemissionar in Süddeutschland und Österreich. Im Jahr 1987 wurde er Leiter des Exerzitienhauses Maria Hilf in Cham, das er zehn Jahre leitete. Danach folgten Kloster Maria Bickesheim bei Karlsruhe und Schönenberg bei Ellwangen.

Im Oktober 2015 kehrte er wieder nach Cham zurück, dort hilft er immer noch als Seelsorger im Krankenhaus aus, arbeitet im Exerzitienhaus und in der Klosterkirche. Er ist seiner Heimatpfarrei treu geblieben und feiert jedes Jahr während seines Heimaturlaubes Gottesdienst in der Grünthaler Pfarrkirche.

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Auch Willibald Mittermeier ist ein gebürtiger Grünthaler, geboren am Kirchweihsonntag 1943.

In Pfaffing tätig

Die Eltern prägten ihn und legten den Grundstein für sein Leben als Priester. Mit zehn Jahren kam er nach Scheyern zu den Benediktinern. In ihnen fand er einen guten Erzieher. Nach dem Abitur ging es zum Studium nach Freising und Münster, dort hatte er Kardinal Ratzinger, den späteren Papst Benedikt XVI., als Professor. Zuletzt studierte er an der Universität in München, da das Priesterseminar in Freising aufgelöst wurde. Nach der Priesterweihe im Juni 1971 durch Kardinal Döpfner und der Primiz in Grünthal waren Kaplansjahre in Altenmarkt und Freilassing angesagt. Anschließend wirkte er als Pfarrer in Fridolfing und Pfaffing. Jetzt im Ruhestand ist er noch in St. Konrad in Wasserburg als Mitseelsorger und Vertretung tätig.

Bei seinem Jubiläumsgottesdienst in Grünthal trug Pfarrer Willibald Mittermeier dasselbe Priestergewand wie bei der Primiz, das ihm damals von der Pfarrei geschenkt wurde. Eine besondere Überraschung an diesem Ehrentag war ein Gedicht, das Liese Gottbrecht zum ersten Mal bei der Primiz aufgesagt hatte und jetzt zu diesem Jubiläum wieder aus der Schublade gezogen wurde.fim

Pater Ludwig Götz mit den Ministranten (vordere Reihe von links) Andreas Ameiser und Sebastian Seidl. In der zweiten Reihe (von links) Ferdinand Schmidt und Matthias Kinzner und in der hinteren Reihe (von links) Thomas Wastlhuber und Florian Schmidt.

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