Löschteich in Taiding wird vergrößert

Der Löschteich in Taiding soll erweitert werden, damit im Falle eines Feuers genügend Löschwasser zur Verfügung steht.
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Der Löschteich in Taiding soll erweitert werden, damit im Falle eines Feuers genügend Löschwasser zur Verfügung steht.

Amerang – Für die Löschwasserbereitstellung sieht das Bayerische Feuerwehrgesetz die Gemeinden in der Pflicht, im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit ist demnach der Grundschutz bereitzustellen.

Der Ameranger Gemeinderat stimmte in diesem Zusammenhang einstimmig für die Errichtung eines Überflurhydranten auf der Hauptversorgungsleitung in Dirnberg und für die Erweiterung des Löschteiches in Taiding.

Ein erweiterter Bedarf muss üblicherweise durch den Verursacher sichergestellt werden. Das kann ein Bauwerber oder der Eigentümer einer hinzugekommenen Nutzung sein, die den erweiterten Bedarf verursacht haben. Das kann beispielsweise durch Löschwasserbehälter oder Löschweiher oder eigene Löschwassereinrichtungen erfolgen. Für diese Anlagen ist dann ebenso der Verursacher für den Unterhalt und die Betriebssicherheit verantwortlich.

Überprüfung ergab Lücken in der Versorgung

Die turnusmäßige Überprüfung der Löschwasserbevorratung in Amerang hat nun ergeben, dass bei einigen Anwesen der Grundschutz nicht, beziehungsweise nur in Teilen, gedeckt ist und für die Gemeinde daher dringender Handlungsbedarf besteht.

Überflurhydrant soll in Dirnberg Abhilfe schaffen

In Dirnberg weist der vorhandene Unterflurhydrant einen Fließdruck an der untersten Grenze von 1,5 bar auf. Damit ist der Grundschutz nicht erreicht. Nach Einschätzung des Wasserzweckverbandes könnte auf die Hauptwasserleitung ein Überflurhydrant gesetzt werden, der ausreichend Lieferleistung und Druck für eine Förderung aufweist.

Bei einer Feuerwehrübung im Weiler Taiding fiel auf, dass die Hydranten maximal 650 l/min Wasser bereitstellen und damit der Grundschutz nicht gewährleistet ist, so war bei der jüngsten Gemeinderatssitzung zu hören. Das Löschwasser wird hier mit zwei Überflurhydranten und einem ungesicherten Löschteich auf Privatgrund bereitgestellt und nur teilweise gedeckt. Die Restwassermenge muss mit Leitungen aus rund 1400 Metern Entfernung aus Meilham oder Schachen in Schläuchen gefördert werden. Eine Vergrößerung beziehungsweise der Ausbau des bestehenden betonierten Löschteiches könnte den Grundschutz decken.

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