Leider nur eine Viertelstunde: Der Faschingszug in Isen macht auch ohne Remmidemmi Spaß

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Wem Fasching zu laut oder zu hektisch ist, der sollte sich den Umzug in Isen anschauen.

Isen – Alles konzentriert (Bild links oben) sich auf den Marktplatz, dort stehen Buden mit Essen und Trinken, der Faschingszug ist überschaubar und es bleibt alleine der Fantasie der Vereine und der Gruppen überlassen, was sie zeigen. Es ist nur schon fast schade, dass die Route bis zur Webergasse und zurück in einer guten viertel Stunde erledigt ist. Zu sehen gab es viel, vorne weg die Isener Blaskapelle, dann lustige Kostüme wie die Waldgeister und Motivwägen. Manches erschloss sich den Einheimischen sofort, etwa die „Setlist der Pinklers“: „Wehre Dich nicht, Musik statt Politik“ – was immer das heißen mag. Bedauert wurde der „Arme Kassenpatient“, dem vorsorglich eine Schluckimpfung (Bild rechts oben) zur Kommunalwahl empfohlen wurde. Die „Seniorenbespaßung“ und eine „Rückführung zum unabhängigen Pemmering“ mit eigenem Rathaus, Bürgermeister und neuem Pfarrheim waren Themen. Beklagt wurde der Lärm der neuen Autobahn (Bild unten links). Ein Knirps verteilte Bonbons im „Kampf um das Isener Rathaus“ (rechts unten). „Innovativ“ präsentierte sich Westach mit einem durch Gieskannen selbst löschenden Papiercontainer. Die verkleideten Kinder hatten ihren Spaß beim Aufsammeln der Guttis. ünster

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