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„Mords-Kaliber“ von Monika Nebl

Wie kommt die Leiche in die Bierkeller? Zweiter Wasserburg-Krimi vorgestellt

Krimi-Kulisse: Keller der Wasserburger Bierkatakomben
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Krimi-Kulisse: Keller der Wasserburger Bierkatakomben
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Sie sind ein Besuchermagnet – und jetzt sogar ein Tatort: In den Wasserburger Bierkellern geschieht ein Mord. Ein fiktiver natürlich. Doch der Mann, der Autorin Monika Nebl die Location für ihren zweiten Wasserburg-Krimi vorstellte, ist sogar ein echter Kriminaler.

Wasserburg – Sie findet, Wasserburg sei für einen Krimi wie gemacht. Die Serie geht also weiter: Nach „Mords-Trara“, dem ersten Fall von Monika Nebls Buchheldin, der Krimi-Minnie, hat die Autorin jetzt nachgelegt: „Mords-Kaliber“ heißt ihr neues Werk, das in wenigen Tagen erscheint. Hier schickt die Autorin aus Griesstätt die Krimi-Minnie – so wird sie von der Polizei in ihren Büchern liebevoll-spöttisch genannt – wieder auf Spurensuche.

Die Leiche eines Jägers in den Katakomben

Die Heldin, flippig, herzensgut, unkonventionell und ausgestattet mit einer kriminalistischen Spürnase, ist in ihrem Element, als bei einer Führung die Leiche eines ermordeten Jägers entdeckt wird. Wobei der Ort ein ganz spezieller ist: Es sind die Wasserburger Bierkatakomben. Besichtigungen des Gemäuers gehören zu den großen Ereignissen, die die Stadt zu bieten hat. Die Kellerfreunde bieten die Führungen an.

Gab der Autorin wichtige Tipps: Witgar Neumaier von den Kellerfreunden, die nach der Corona-Zwangspause wieder Führungen anbieten.

Auch Monika Nebl ließ sich von den Katakomben inspirieren – und so dauerte es nicht lange, bis die Autorin mit Witgar Neumaier, dem Vorsitzenden der Kellerfreunde, zusammentraf. „Die Monika ist auf mich zugekommen“, berichtet Neumaier. „Sie ist total offen und sehr nett. Wir haben uns sofort verstanden. Sie hat sich wohl gedacht, dass der Keller ein guter Schauplatz für ihren neuen Krimi wäre.“ Kurzfristig sei es zu einem Treffen gekommen, und schnell wurde das Gerüst der Story mit dem Toten hinter den Fässern entwickelt – fast kongenial. Von Beruf ist Neumaier Kriminalpolizist in Rosenheim – von daher ein Profi in dem Metier, das Nebl schriftstellerisch beackert.

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Der 60-Jährige konnte ihr für die Handlung wichtige Tipps liefern. „Wenn man die Katakomben als Szenario für einen Krimi hernimmt, ist das natürlich schwierig, weil sie fast immer verschlossen sind – bis auf die Führungen“, erläutert er. Ein Mord müsse also bei einer Besichtigung stattfinden. Es könne aber auch sein, dass sich der Täter irgendwoher einen Schlüssel beschafft habe, gibt Neumaier zu bedenken.

Das Cover des zweiten Wasserburg-Krimis von Monika Nebl.

Groß, dunkel: Keller eignet sich für ein Verbrechen

Grundsätzlich eigne sich der Keller durchaus für ein Verbrechen: „Er ist riesengroß und dunkel, er hat viele Räume. Aber man sollte nah an der Realität sein.“ Den Krimi, den er schon zum Teil gelesen hat, findet er toll: „Super geschrieben, liest sich spannend.“ Wo der Mörder tatsächlich zugeschlagen hat, will Neumaier freilich nicht verraten. Nur dies: „Opfer und Täter waren irgendwann zusammen im Keller. Das kann die verschiedensten Gründe gehabt haben.“

Moni Nebl ließ ihre Heldin, diesmal die Spürnase in Bierfässer stecken.

Und wie steht Neumaier dazu, dass die historischen Katakomben im Zusammenhang mit einem – wenn auch nur fiktiven – Mord genannt werden? „Ich seh‘ das positiv“, sagt er. „Manch einer, der den Krimi gelesen hat, wird vielleicht nach Wasserburg kommen und sich den Keller anschauen.“

Das Buch – die Autorin

Teil 2 der „Mini-Krimi“-Serie hat 248 Seiten und ostet als Taschenbuch wieder 9,90 Euro). Es wird ab dem 5. Juli als Taschenbuch über den Buchhandel und als E-Book erscheinen.

  • Titel: Mords-Kaliber
  • ISBN: 3966988674
  • EAN: 9783966988674
  • Erstauflage.
  • Herausgegeben von EyeDoo Publishing.
  • Monika Nebl hat bereits über 20 Bücher verfasst – bei der Krimi-Serie, die in Wasserburg und Umgebung spielt, schreibt sie zum 1. Mal nicht unter Pseudonym. Die 54-Jährige lebt mit ihrer Familie in Griesstätt.

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