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Hauptausschuss befürwortet Antrag

Lebensrettende Notfallgeräte: Wasserburg will mehr Defis anschaffen

Spendeten einen Defi für das Löwen-Stadion: Inge Hain und Hermann Klobeck.
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Spendeten einen Defi für das Löwen-Stadion: Inge Hain und Hermann Klobeck.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Defis können Leben retten: Das hat ein Fall in einem Nachbarort von Wasserburg gezeigt. Er war Anlass dafür, dass der TSV Wasserburg im Stadion an der Landwehrstraße ein gespendetes Gerät aufgehängt hat. Jetzt sollen es noch mehr Defibrillatoren im Stadtgebiet werden.

Wasserburg – Die Fraktionen Bürgerforum/Freie Wähler/ÖDP sowie SPD/Linke Liste haben die Installation weiterer Notfall-Geräte beantragt. Außerdem sollen die bereits vorhandenen Defibrillatoren besser gekennzeichnet sowie Schulungen zum Umgang angeboten werden.

Der Haupt- und Finanzausschuss unterstützte einstimmig den Vorschlag. Eine Auszubildende in der Stadtverwaltung soll die Umsetzung als Projektarbeit anpacken, so der Vorschlag von Bürgermeister Michael Kölbl (SPD).

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Neun Defi-Standorte gibt es bereits in der Stadt. Die Antragsteller haben weitere mögliche Aufstellungsorte im Auge. Der Geschäftsstellenleiter des Rathauses, Thomas Rothmaier, verwies darauf, dass bei neuen Standorten auch abgefragt werden muss, ob Grund- oder Hauseigentümer einverstanden sind. Zu klären sei außerdem die Frage der Finanzierung, Wartung und Prüfung der Geräte.

Heike Maas, Fraktionsvorsitzende von CSU-Wasserburger Block-Freie Wähler, und Werner Gartner (SPD) machten sich nicht nur für die Anschaffung der Defis stark, sondern auch für eine bessere Sichtbarkeit. Laut Maas gibt es auch Apps, die auf Defibrillatoren hinweisen. Gartner sieht die Notwendigkeit, die Berührungsängste bei der Anwendung zu nehmen. Aufklärung tut not, bestätigte Wolfgang Janeczka (SPD), der als stellvertretender Leiter der Berufsfachschule für Pflege und Krankenpflegehilfe in Gabersee weiß, wovon er spricht: Defibrillatoren seien ein äußerst effektvoller Weg, Menschen in kardiologischen Notfällen das Leben zu retten. Jeder könne sie nutzen, dabei sei es unmöglich, etwas falsch zu machen. Armin Sinzinger (Wasserburger Block): „Das Gerät spricht mit dir.“

Deshalb soll die Defi-Offensive nicht nur für mehr Geräte in der Stadt sorgen, sondern auch intensiv über ihre kinderleichte Handhabung aufklären. Dabei will die Stadt auch auf die Unterstützung der Rettungsorganisationen zurückgreifen.

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