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Neue Heimat gefunden

Leben in einem „hoffnungslosen Land“: Wasserburger verfolgt in der Mongolei eine Mission

Lebt mit der Familie in der Mongolei: Jonathan von Malm mit seiner Frau Otgontuvd (25) und dem neugeborenen Sohn Joshua
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Lebt mit der Familie in der Mongolei: Jonathan von Malm mit seiner Frau Otgontuvd (25) und dem neugeborenen Sohn Joshua
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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Er lebt in zwei Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Jonathan von Malm pendelt zwischen der Mongolei und Wasserburg. Warum der ostasiatische Staat seine neue Heimat darstellt - trotz eines Alltags, der von großen Problemen geprägt ist.

Wasserburg - Jonathan von Malm ist gebürtiger Wasserburger und gelernter Erzieher. Seit einem Jahr lebt der 28-Jährige in der Mongolei. Jetzt war er mal wieder daheim, einquartiert bei Freunden in Gars. Er nutzte den Aufenthalt in der alten Heimat auch, um über seine Mission zu berichten. Sein Vortrag bei der Christlichen Gemeinde im Burgerfeld interessierte 50 Zuhörerinnen und Zuhörer.

Schon in den nächsten Tagen will von Malm mit seiner Frau Otgontuvd (25) und dem neugeborenen Sohn Joshua wieder in die Mongolei zurückreisen. Sie wohnen in einem Dorf 900 Kilometer von der Hauptstadt Ulan Bator entfernt. „Das ist unser Lebensmittelpunkt“, sagt von Malm. Seine Motivation im ostasiatischen Binnenstaat, der zwischen Russland und der Volksrepublik China liegt, ist die Verbreitung des Christentums. Er versteht sich als Missionar.

„Nicht einfach in diesem Land“

Vor drei Jahren lernte er in dieser Funktion seine Frau kennen. Sie ist Englischlehrerin. Jetzt will er ihre Familie näher kennenlernen. Daher lernt er auch die Sprache.

„Die Mongolei und die Nöte der Menschen liegen mir am Herzen“, sagt der 28-Jährige. Gleichwohl räumt er ein: „Es ist für uns Europäer nicht ganz einfach, in diesem Land zu leben.“ Das Klima sei „ziemlich hart“, auf bis zu minus 40 Grad könne die Temperatur fallen. Da könne es schon sein, dass die Wasserleitungen im Haus zufrieren würden und morgens erst umständlich aufgetaut werden müssten, nennt er als Beispiel. Und er hält die Mongolei für ein „hoffnungsloses Land“. Der Schamanismus, ein religiös-magisches Wahrsagungs- und Heilverfahren, würde viele Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Zudem sei der Alkoholmissbrauch in der Bevölkerung weit verbreitet. - eine Folge von Perspektivlosigkeit und guter Verfügbarkeit.

Sein Leben finanziert er momentan durch Spenden aus Deutschland. „Das Geld kommt von Leuten, die es gut finden, was wir da machen.“

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