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Leaderförderung für Schuldachausbau?

Das Dachgeschoss des Westflügels der Schnaitseer Grund- und Mittelschule (links) soll ausgebaut werden. Auf dem Parkplatz wurde bis vor einigen Jahren die Radfahrausbildung durchgeführt. Jetzt beteiligt sich Schnaitsee am Übungsplatz in Seeon. JU

Seit geraumer Zeit wird der Ausbau des Dachgeschosses des Westflügels der Schnaitseer Grund- und Mittelschule angestrebt. Neben einem Büro für die Sozialpädagogenstelle (JaS) soll hier auch eine etwaige Nutzung durch den Musikverein und eventuell weitere Gruppen möglich gemacht werden.

Schnaitsee – Für die Maßnahme hatte das Planungsbüro Rinner ein Angebot für die Erstellung eines Brandschutzgutachtens und der Planungskosten gemacht. Bei der Beratung in der Sitzung des Schulverbandes Schnaitsee-Babensham wurde jetzt offenbar, dass eine Förderung durch das EU-LEADER-Projekt angestrebt werden soll. Um die Fördervoraussetzungen zu erfüllen, müssen noch zwei weitere Angebote eingeholt werden.

Die Versammlung beauftragte dazu die Verwaltung und ermächtigte den Vorsitzenden Thomas Schmidinger, dem günstigsten Anbieter den Zuschlag zu erteilen.

Im September 2018 hatte die Schulverbandsversammlung die Beteiligung am Verkehrsübungsplatz in Seeon beschlossen. Der Übungsplatz an der Schnaitseer Schule entspricht seit längerer Zeit nicht mehr den Anforderungen. Bei dieser Sitzung wurde die Kostenbeteiligung auf 25 000 Euro gedeckelt. Allerdings hat die Gemeinde Kienberg die mündliche Zusage zurückgezogen. Um den Platz trotzdem herstellen zu können, wurde der Anteil an den Kosten jetzt auf maximal 30 000 Euro erhöht. Es soll auf alle Fälle ausgeschlossen werden, dass die Gemeinde Kienberg den Platz mitbenutzt. Durch eine dingliche Sicherung ist die Nutzung für 25 Jahre gesichert.

Wegen des geplanten Um- und Neubaus des Sportheims hat der TSV Schnaitsee den Antrag auf ein Freiwilliges Soziales Jahr in Kooperation mit dem Schulverband zurückgezogen. Ein neuer Antrag zu gegebener Zeit wird dann neu in der Versammlung beraten.

Verbandsvorsitzender Schmidinger nannte die Entscheidung zum Ausfall des Unterrichts bei den Schneefällen „eine vorausschauende Entscheidung im Sinne der Sicherheit der Schulkinder“. Als einzige Gemeinde im nördlichen Landkreis Traunstein hat das Rathaus in Zusammenarbeit mit der Schule rechtzeitig diesen Beschluss gefasst. Schulamt, Eltern, Busunternehmer wurden zeitnah verständigt.

Wie Rektor Robert Bräu versicherte, stand ständig eine Betreuung für die trotzdem gekommenen rund 15 Schüler zur Verfügung. Auf Nachfrage aus dem Gremium, wie der ausgefallene Lernstoff aufgefangen wird, versicherte Bräu, dass dies im laufenden Unterricht möglich sei.

Da trotz des Unterrichtsausfalls alle Lehrer anwesend waren, wurde am Medienkonzept für die Berufsinfomesse am morgigen Freitag, 1. Februar, an der Schule gearbeitet. Bisher haben etwa 25 Firmen ihre Teilnahme zugesagt. Neben zahlreichen heimischen Vertretern werden sich auch Betriebe aus Wasserburg, Trostberg, Traunreut oder Mühldorf vorstellen. Für die Schnaitseer Schüler von der siebten bis neunten Klasse ist die Teilnahme verpflichtend. Außerdem können und sollen die Schüler der umliegenden Schulen und natürlich auch alle Schnaitseer Jugendlichen, die auf weiterführende Schulen gehen, daran teilnehmen, wie es hieß.

Zum Abschluss dankte Schmidinger allen Einsatzkräften während der schneereichen Tage. „Die Feuerwehr, viele freiwillige Helfer, viele Landwirte mit ihren Fahrzeugen und viele private Anlieger haben nicht gewartet, bis von irgendwoher Hilfe kommt, sondern beispielhaft selbst angepackt. Dafür danken wir allen.“

Wie Schmidinger konstatierte, wird bei einer der nächsten Sitzungen die Besichtigung der Schulhäuser vor Ort durchgeführt.

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