Langjährigen Feuerwehrchef Josef Wimmer verabschiedet - Ein Vorbild für die Kameraden

Für 40 Jahre „äußerst aktive Dienstzeit“ehrten Kommandant Hans Kneißl (links) und Vositzender Anton Kebinger (rechts) Josef Wimmer. Bauer

Bei der Generalversammlung der Feuerwehr Allmannsau, die noch vor der Corona-Krise stattfand, verabschiedete Kommandant Hans Kneißl gemeinsam mit dem Vorsitzenden Anton Kebinger den langjährigen Feuerwehrchef Josef Wimmer aus dem aktiven Dienst. Die beiden überreichten Josef Wimmer zum Abschied eine Urkunde mit Gutschein

Rechtmehring – .Kneißl brachte das Lob auf folgenden Nenner: „Da wird keiner da sein, der so viel für die Feuerwehr getan hat.“ Kebinger nannte Wimmer ein Vorbild für die Wehr. Dieser stand 40 Jahre an der Spitze der Allmannsauer Wehr, 22 Jahre wirkte er als Kommandant und 18 Jahre als Vorsitzender. Mit ihm schaffte die Wehr zwei Fahrzeuge an, baute das Gerätehaus und führte die 125-Jahr-Feier durch.

Zwölf Einsätze: Unfälle und umgestürzte Bäume

In seiner Jahresbilanz listete Kebinger unter anderem Höhepunkte des Vereinslebens auf: das traditionelle Brezenpaschen, den Ausflug in die Wildschönau, das Weisertweckenausfahren und die Besuche der umliegenden Hallen- und Gartenfeste. Gelungen war auch das eigene Hallenfest. Ein spezielles Lob, so Kebinger abschließend, gelte der Zusammenarbeit im Vorstand: „Das erleichtert meine Arbeit.“

Zwölf Einsätze nannte der Kommandant, darunter Aktionen auf der nahen Bundesstraße zu Unfällen, Ölspuren und umgestürzten Bäumen. Zu bekämpfen galt es einen Waldbrand in Kogl. Schneeräumarbeiten führten die Allmannsauer bis nach Berchtesgaden. Besondere Vorsicht war beim Strohpressenbrand angesagt, damit das Feuer nicht auf das umliegende Feld übergriff.

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Der Zweite Kommandant Florian Greißl berichtete über das Absolvieren der Leistungsabzeichen in verschiedenen Leistungsstufen, Lehrgänge sowie Monats- und Funkübungen.

Zwölf Jugendliche, sechs Mädchen und sechs Burschen, haben laut Jugendwart Wimmer den Wissenstest bestanden und „waren immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden“.

Josef Schloifer lobte die Bilanz von Kassier Peter Köbinger.

Die Bürgermeister Sebastian Linner (Wählergemeinschaft Rechtmehring) und Karl Fischberger (Freie Wählergemeinschaft Soyen) dankten im Namen der Gemeinde für den Dienst an der Allgemeinheit.

Bürgermeisterin Sissi Schätz aus Haag (SPD) betonte: „Die Allmannsauer Feuerwehr unterstützt die Haager Feste ganz aktiv. Das ist sehr lobenswert.“ Für dieses Jahr kündigten Kommandant und Vorsitzender neben Übungen auch wieder einen Ausflug an – vorausgesetzt die Corona-Pandemie ist rechtzeitig überstanden. Ludwig Meindl

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