Nachruf

Landwirt mit Leib und Seele: Peter Wastlhuber aus Grünthal im Alter von 88 Jahren verstorben

Peter Wastlhuber
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Peter Wastlhuber
  • vonMarianne Fill
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Der „Guggenhuber Peter“ war in vielen Vereinen aktiv. Waren auch die letzten beiden Jahre gesundheitlich etwas eingeschränkt, die Liebe und Fürsorge seiner Familie halfen ihm aber darüber hinweg.

Grünthal –Das Lebensmotto von Peter Wastlhuber war „dahoam leben und oit wern, dahoam arbeitn kinna“ und es erfüllte sich. Der „Guggenhuber Peter“ war zeitlebens in seinem Elternhaus daheim und war Bauer mit Leib und Seele bis zu seinem Tod jetzt nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt. Waren auch die letzten beiden Jahre gesundheitlich etwas eingeschränkt, die Liebe und Fürsorge seiner Familie halfen ihm aber darüber hinweg. Das Leben auf dem Hof war für ihn auch nach der Übergabe an Sohn Peter bis zum letzten Tag wichtig, genauso wie das tägliche Zeitunglesen, er war immer bestens informiert über alle Geschehnisse.

Sein Lebensweg begann am 27. Januar 1932 auf dem Guggenhuberhof in Schrottfurth, dort wuchs er mit 4 Schwestern und 1 Bruder auf und besuchte die Schule in Grünthal. Die schwere bäuerliche Arbeit in den Nachkriegsjahren auf dem elterlichen Hof formte ihn zu einem tüchtigen Bauern und so führte er gemeinsam mit seiner Gattin Irmengard, eine geborene Scheitz aus Gars, ab der Heirat 1965 den Hof.

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Der glückliche Ehebund wurde mit Sohn Peter und den Töchter Irmgard und Petra vervollständigt. 5 Enkel erweiterten die Familie. Besonders glücklich machten ihn immer die Besuche der Töchter und es fiel ihm schwer, dass diese Treffen durch Corona eingeschränkt wurden. Auch als „Austragler“ war er stets eine große Stütze für seinen Sohn.

Der sonntägliche Frühschoppen gehörte für ihn in seinem zufriedenen Leben einfach dazu. Der Verstorbene war Mitglied bei der Feuerwehr, der Männerkongregation und beim Gartenbau. Die Vereine erwiesen ihm mit ihren Fahnenabordnungen das letzte Geleit bei der Beerdigung.

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