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Landrat besucht Wasserburger Flüchtlingsunterkunft

Besuch in der Unterkunft: die Leiterin der Abteilung 2 im Landratsamt, Heidi Markov, Hallenmanager Christian Haak, Landrat Otto Lederer und Bürgermeister Michael Kölbl vor einer der noch ungenutzten Bereiche, in denen die ukrainischen Bürger schlafen können.
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Besuch in der Unterkunft: die Leiterin der Abteilung 2 im Landratsamt, Heidi Markov, Hallenmanager Christian Haak, Landrat Otto Lederer und Bürgermeister Michael Kölbl vor einer der noch ungenutzten Bereiche, in denen die ukrainischen Bürger schlafen können.
  • Heike Duczek
    VonHeike Duczek
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Die ersten vom Landkreis zugewiesenen Flüchtlinge sind seit einer Woche dar. Der Betrieb in der Turnhalle der Realschule ist ohne größere Probleme angelaufen. So ist die Lage.

Wasserburg – Es läuft gut beim Einsatz der Stadt für Flüchtlinge aus der Ukraine. Dies teilte Bürgermeister Michael Kölbl im Stadtrat mit.

Der Betrieb in der Unterkunft in der Realschule ist laut Kölbl ohne größere Probleme gestartet. Am 4. April gebe es zum ersten Mal einen runder Tisch, an dem die Arbeit der Ehrenamtlichen koordiniert werde. Ansprechpartner in Wasserburg sind Ethel D. Kafka, Leiterin des Bürgerbahnhofs, und Stadträtin Monika Rieger, erfahrene Leiterin eines Helferkreises, der sich 2015 um die Flüchtlinge kümmerte. Auch das Sozialforum ist in die Planungen eingeschaltet, am runden Tisch soll auch eine Vertreterin des Landratsamtes als zuweisende Behörde teilnehmen, so Kölbl im Stadtrat.

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Er hat sich auch gemeinsam mit Landrat Otto Lederer und der Leiterin der Abteilung 2 im Landratsamt Rosenheim, Heidi Markov, ein Bild in der Turnhalle der Realschule in Wasserburg gemacht. Hier sind bereits 147 Flüchtlinge aus der Ukraine eingezogen. Es handele sich überwiegend um Frauen und Kinder, so Kölbl. Die etwa 20 allein reisenden Männer sollen in den kommenden Tagen anderweitig untergebracht werden, teilt das Landratsamt mit.

Hallenmanager Christian Haak von Oberland Security führte die Besucher durch die umgebaute Turnhalle. Im Eingangsbereich bekommen die ukrainischen Bürger nach seinen Angaben einen Ausweis als Zugangsberechtigung. Im vorderen Bereich der Halle befindet sich eine Spielecke für die Kinder, der Essbereich sowie das Catering. Dahinter gibt es abgetrennte Bereiche mit jeweils drei Doppelstockbetten. „Wir statten die Ankommenden mit allem aus, was sie benötigen: Bettzeug, Kissen, Hygieneartikel, Handtücher, alles, was sie brauchen“, so Haak. Direkt hinter der Halle befinden sich die Container mit den Duschen und Waschmaschinen sowie die Toiletten. Alle Bereiche werden durchgehend sauber gehalten, erzählt der Hallenmanager. „Bis alles seinen Rhythmus gefunden hat, dauert es in der Regel ein bis 1,5 Wochen.“

Landrat Otto Lederer bot bei seinem Besuch nach Informationen des Landratsamtes weitere Hilfe an. „Wenn ihr etwas benötigt, bitte meldet Euch.“ Erste Anregungen und Wünsche nahmen die Beteiligten mit und versuchen, Lösungen zu finden, hieß es in einer Pressemitteilung. Es seien oft kleine Wünsche, wie bestimmte Speisen, die in der Ukraine gern gegessen würden, Lebensmittel bei Unverträglichkeiten oder Regenkleidung.

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