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In alten Ausgaben geblättert

Vor 25 Jahren: Als ein Lama am Haager Herbstfest getauft wurde

Getauft wurde in Haag vor 25 Jahren das Lama „Christine“ im Beisein seiner Mutter. Eine Artistin des „Circus Montreal“ mit ihrer Tochter (links), Jack Jakel, Ludwig Meindl (mit Krawatte) und Christine Jakel (rechts) feiern das Ereignis.
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Getauft wurde in Haag vor 25 Jahren das Lama „Christine“ im Beisein seiner Mutter. Eine Artistin des „Circus Montreal“ mit ihrer Tochter (links), Jack Jakel, Ludwig Meindl (mit Krawatte) und Christine Jakel (rechts) feiern das Ereignis.
  • VonLudwig Meindl
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Christine Jakel vom Hundesportverein übernahm vor 25 Jahren die Patenschaft für ein Lamajunges und nach vierjähriger Pause fand bei der BayWa zum ersten Mal das Haager Volksfest statt. Ein Blick in die Zeitung von vor 25 Jahren.

Haag – Vor 25 Jahren wurde in Haag ein Lama auf den Namen „Christine“ getauft. Das junge Tier stammte vom „Circus Montreal“, der mit 30 Tieren aus allen Ländern nach Haag gekommen war. Christine Jakel vom Hundesportverein übernahm die Patenschaft für das Lamajunge und taufte es „Christine“.

Nach vierjähriger Pause wegen Bauarbeiten zum Wohnpark Maximilian wurde zum ersten Mal bei der BayWa das Haager Volksfest angezapft. Festorganisator Erwin Kohl war zufrieden und sprach von einer neuen „Wiesn-Ära mit Pfiff“.

Der Kulturbeirat mit Hans Kürzeder lud mit 33 Musikanten zum „Sänger- und Musikantentreffen“ in den Bürgersaal, darunter auch die Jagdhornbläser von Soyen. Mit den „Hoglbuachan“ und Schwarzbier feierten die Schwarzpulverschützen auf dem Marktplatz ihr Sommerfest.

Jugendliche befragt, aber nicht ernst genommen

Die erste und letzte und bisher einzige schriftliche Befragung von Jugendlichen wertete der Soziologe Karl Ziegler aus. Größter Wunsch war ein CD-Laden. Geringes Interesse zeigten die Jugendlichen an einem eigenen Freizeittreff, der später dann doch verwirklicht wurde, aber nie hohe Akzeptanz fand.

„Die Gaukler sind da“ hieß das Motto des Spielmobils vom Jugendring. Zum Abschluss gab es vor großem Publikum eine Aufführung von „Hula Hoop“ über Pantomime bis zur Kindermodenschau.

Zum Kinderfest mit Spielen und Schnitzljagd lud „Haag aktiv“. Interessant war es für die kleinen Haager, ein Auto anzumalen. Mit zwei Bussen startete die Rechtmehringer Krieger- und Soldatenkameradschaft unter Reiseleitung von Josef Madersbacher zum Jahresausflug in den Bayerischen Wald.

Einen Generationenwechsel gab es bei der Feuerwehr. Kommandant Herbert Rutter und Vorsitzender Alois Kern verabschiedeten die verdienten Vorstandsmitglieder Josef Herzog, Helmut Angerer, Josef Sax und Ernst Noller.

Der Gemeinderat diskutierte die „kommunale Entlastungsstraße“ und bekam einen Zuschuss in Aussicht gestellt. Die seit zwei Jahren mit Erfolg bestehende und seit Langem nicht mehr existierende Haager „Babysitterbörse“ meldete in ihrer Bilanz: „Die Oma ist stets ausgebucht.“ 34 Babysitter, meist Schulabgänger, standen auf der Angebotsliste in Karin Ennas „Kinderwelt“.

Kleine Jubiläen gab es an der Volksschule: Seit 15 Jahren bestand die „schulvorbereitende Einrichtung“ (SVE) und seit fünf Jahren gab es Diagnose- und Förderklassen (DFK).

Fest der Generationen im Hödl-Hof fand keine Fortsetzung

Keine Fortsetzung fand das „Fest der Generationen“, das Senioren- und Jugendbeirat im Hödl-Hof bei der AWO organisierten. Im Fazit hieß es: „Dialog zwischen Jung und Alt fand nicht statt.“ Die Resonanz war „nicht gerade überwältigend“ ausgefallen. Abgekommen ist auch das „Lerchenberger Straßenfest“, zu dem damals Rafting Club und Motorradclub mit den „Goldachtalern“ luden. Heiß diskutiert war der „Inline-Skate-Park“ am Bolzplatz in Rosenberg. Das Interesse der Jugendlichen währte jedoch nicht lange und das Gelände war wieder so verlassen wie früher. Heute haben die Bogenschützen ihre Schießbahn dort.

Der Arbeiter-Kranken-Unterstützungs-Verein (AKUV) lud noch zur Halbjahresversammlung und zählte 1215 Mitglieder. Vereinsausflüge wurden nach Passau und zur Partnergemeinde Lajoskomarom geplant. In Rosenberg protestierten die Anwohner der Buchenstraße: 200 Lastwagen pro Tag, vor allem wegen des nahen Kiesabbaus, schienen ihnen zu viel. Der Tauchclub, den es damals noch gab, ließ im Kinderferienprogramm die jungen Wasserratten die Welt unter Wasser erleben.

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