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E-Ladesäule verursacht dreifache Kosten

Amerang – Die Entwicklung der E-Mobilität war in der jüngsten Gemeinderatssitzung Thema.

Um diese vor allem für die Besucher Amerangs voranzutreiben, betreibt die Gemeinde seit Juli 2016 eine über das Amt für ländliche Entwicklung geförderte E-Tankstelle am Pfarrer-Fischer-Platz. Die Beschaffungskosten lagen bei rund 17 000 Euro, 10 000 Euro wurden damals über das ALE gefördert. Unter zwei Beding ungen: Der Strom musste für eine Dauer von zwei Jahren kostenfrei abgegeben und die Anlage zwölf Jahre betrieben werden. 2017 wurden 4814 Kilowattstunden (kWh) Strom abgenommen. Im vergangenen Jahr waren es stattliche 17 453 kWh. Wohl auch, weil mittlerweile viele Einheimische hier ihren Strom tanken. Bei rund 25 Cent je kWh entstanden der Gemeinde damit Kosten von 4250 Euro.

Die Verwaltung hat sich deshalb von einem Back-up-Dienst Alternativen anbieten lassen, um die Stromtanker zur Kasse zu bitten.

Demnach ist derzeit eine Abrechnung möglich. Sollte die Duldung für diesen Anlagetypen ablaufen, bliebe lediglich die kostenfreie Abgabe oder eine Neubeschaffung. „Das ist mehr als ärgerlich“, brachte Matthias Schmid (GLA) den Unmut des gesamten Rats auf den Punkt, denn die Gemeinde sei noch bis 2028 zum Betrieb der von Steuergeldern geförderten Anlage verpflichtet, die nach vier Jahren schon nicht mehr zeitgemäß sei. Alex Mitter (GLA), Markus Keller (CSU) und Ludwig Niedermaier (FW Kirchensur) sprachen sich dafür aus, dass die Tanker künftig zur Kasse gebeten werden, auch wenn das Betreibermodell nicht zufriedenstellend sei.

Je Ladepunkt werden dabei zehn Euro je Monat und damit bei 24 Monaten und zwei Ladepunkten 480 Euro fällig. Dafür steht den Endkunden eine 24/7 Servicehotline und die Einbindung in Roamingsysteme sowie eine umfangreiche Nutzersteuerung zur Verfügung. Christl Kerstens schlug vor, den Strom weiterhin kostenlos abzugeben und eine Spendenbox aufzustellen.

Der Gemeinderat beschloss schließlich einstimmig, auf das Betreibermodell umzusteigen und 25 Cent für die kWh zu verlangen. ca

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