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Herkunft, Größe und Geschmack

„Kurze Wege, große Wirkung“: So war der 22. Gartlertag in St. Wolfgang

Die Produktköniginnen (von links): 14. Deutsche Zuckerrübenkönigin Magdalena Röckl, 22. Karlshulder Rosenkönigin Theresa Winter, 21. Karlshulder Rosenkönigin Steffi Ziegler, 43. Bayerische Kartoffelkönigin Verena Wenger, 45. Schrobenhausener Spargelkönigin Annalena Fischhaber, 3. Rottaler Mostkönigin Carolin Lehner, 4. Rottaler Mostkönigin Laura Roll und 11. Sankt Wolfganger Apfelkönigin Raphaela Müller mit Gartenbauverein-Vorsitzendem Rudi Brand und Bürgermeister Ullrich Gaigl.
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Die Produktköniginnen (von links): 14. Deutsche Zuckerrübenkönigin Magdalena Röckl, 22. Karlshulder Rosenkönigin Theresa Winter, 21. Karlshulder Rosenkönigin Steffi Ziegler, 43. Bayerische Kartoffelkönigin Verena Wenger, 45. Schrobenhausener Spargelkönigin Annalena Fischhaber, 3. Rottaler Mostkönigin Carolin Lehner, 4. Rottaler Mostkönigin Laura Roll und 11. Sankt Wolfganger Apfelkönigin Raphaela Müller mit Gartenbauverein-Vorsitzendem Rudi Brand und Bürgermeister Ullrich Gaigl.
  • VonJohanna Furch
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Vom Boskoop bis zum Adamsapfel: Nach zwei Jahren Zwangspause konnte der Gartlertag in St. Wolfgang endlich wieder stattfinden – mit königlichem Besuch.

St. Wolfgang – Ausnahmezustand auf Sankt Wolfgangs Parkplätzen: Aus allen Himmelsrichtungen strömten die zahlreichen Besucher zum 22. Gartlertag. Auch mehrere Hoheiten, Produktköniginnen aus der Umgebung, sind auf Einladung der elften Apfelkönigin Raphaela I. nach Sankt Wolfgang gekommen. „Endlich wieder Gartlertag“, hieß es von mehreren Seiten bei der Begrüßung in der voll besetzten Goldachhalle. „Kurze Wege, große Wirkung – das lebt der Gartenbauverein“, freute sich Bürgermeister Ullrich Gaigl über die Veranstaltung, die nun nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder stattfinden konnte.

Austausch untereinander

Dabei halfen mehrere ortsansässige Organisationen zusammen: Die Feuerwehr Jeßling kümmerte sich um die Parksituation, die Maibaumfreunde Armstorf sorgten für die Bewirtung und die Blaskapelle Sankt Wolfgang für die musikalische Umrahmung. „Dieser Zusammenhalt macht Sankt Wolfgang aus“, so der Rathaus-Chef.

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„Beeindruckend, was hier Leute unterwegs sind“, zeigte sich der stellvertretende Landrat Franz-Josef Hofstetter begeistert vom Andrang. Er stellte die Wichtigkeit des Vereins heraus, bei dem sich die Gartenbesitzer untereinander austauschen können. In Bayern gebe es rund zwei Millionen Bürger, die eigene Flächen zu bewirtschaften hätten. Vorsitzender Rudi Brand verdeutlichte, dass zur besonderen Stütze des Vereins der Nachwuchs zähle. Die Förderung der kleinen Gartler gehöre zum Amt der Produktköniginnen dazu. Die elfte Sankt Wolfganger Apfelkönigin Raphaela I. war an diesem Tag mit königlichen Gästen anwesend. Eigentlich war ihre Herrscherzeit bereits im vergangenen Jahr vorbei, da sie ihr Amt aber coronabedingt kaum ausführen konnte, erklärte sie sich bereit, es zwei weitere Jahre, bis 2023, zu bekleiden. Anschließend geht der Königinnenbeauftragte und Dritte Vorsitzender Günter Schmalzl wieder auf die Suche nach einer Nachfolgerin.

Brand erklärte, dass auch die Förderung des Umweltschutzes und der eigenen Gesundheit unter anderem Ziel des Gartenbauvereins sei. Und einmal im Jahr, am Sankt Wolfganger Gartlertag, zeigen die Vereinsmitglieder, was sie leisten. „Nach dem Gartlertag ist vor dem Gartlertag“, so der Vorsitzende. Über das gesamte Jahr werde die Veranstaltung organisiert. Die Planung brauche es auch, denn auch draußen und in der Schulaula war einiges geboten.

Herkunft, Größe und Geschmack

So konnten die Besucher ihr Wissen über Sorten bei der Apfelausstellung testen, bei der vom Roten Boskoop über den Pimona bis hin zum Adamsapfel verschiedene Früchte mit Herkunft, Größe und Geschmack vorgestellt wurden. Auch konnten die Bürger die heimischen Kräuter, die vor der eigenen Haustür wachsen, sowie ihre Anwendung und Wirkung kennenlernen.

Martin und Marianne Bürger, Willi Haunolder und Rudolf Vogl (von links) beim Krauteinschneiden.

Fleißig waren die Gartler beim Krauteinschneiden, wo aus hunderten Kilogramm Weißkohl auf traditionelle Art Weinsauerkraut hergestellt wurde. Und wer zu viele Pflanzen hat oder seine Ableger gegen ein neues Grün tauschen wollte, konnte sich an der Tauschbörse beteiligen. Es gab Insektenhotels und Holzarbeiten, Honig und Marmelade, Selbstgebackenes und Gebranntes.

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