Kulissenheimat erhält mehr Platz

Sie präsentierten die neuen „Brettln“: Peter Emmerer (unten) sowie (oben von links) Max Herbst, Patrick Konhäuser, Martin Oberbauer und Fabian Emmerer.
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Sie präsentierten die neuen „Brettln“: Peter Emmerer (unten) sowie (oben von links) Max Herbst, Patrick Konhäuser, Martin Oberbauer und Fabian Emmerer.

Schnaitsee – Regisseurin Romy Kinzner und Vorsitzender Thomas Kinzner freuten sich, dass viele fleißige Theaterspieler in der, wegen Corona theaterfreien Zeit aktiv wurden und im Theaterstadl der Familie Meisl für Platz für die Unterbringung der Kulissen sorgten.

Im Stadl bauten die Handwerker einen neuen Zwischenboden, auf gut Bairisch „neie Brettln“ ein. So können die vielen Utensilien jetzt auf zwei Ebenen platzsparend gelagert werden. In der Vergangenheit waren die Lagerplätze immer wieder auf verschiedene Orte verteilt. Zunächst ab 1975 im Gasthof Scheder ecker, im Laufe der Jahre am Dachboden im Gasthof „Zur Post“, mal zwischengelagert im alten Schulhaus. Als auch dieses zum Abbruch anstand, wurden die erhaltenwerten Teile im Kaltbrunnerhof eingelagert. Immer wieder wurde aussortiert, dennoch hat sich viel angesammelt.

„In 45 Jahren haben wir so viele wichtige Theaterbühnenutensilien gesammelt. Und es fällt nicht leicht, etwas wegzuwerfen. Vielleicht wird genau dieses Stück bei der nächsten Produktion gebraucht“, sagten Kinzner und Schachner.

Gleichzeitig mit dem Ausbau kamen zwei „neue“ historische Kirchenstühle aus der Pfarrei St. Leonhard im Buchat zur Ausstattung dazu. Leonhard Hangl hat diese ausgemusterten Stühle restauriert und in den Theaterfundus integriert.

Nach Abschluss der umfangreichen Arbeiten stießen die Handwerker in den Kirchenstühlen auf den perfekt gelungenen Einbau der „Brettln“ an. ju

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